Das Herkunftslandprinzip im DSA und dessen Auswirkungen auf die Regulierung von Medienintermediären in Deutschland
Duncker & Humblot
ISBN 978-3-428-19866-5
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
2026
Umfang: 184 S.
Format (B x L): 23.1 x 15.6 cm
Gewicht: 296
Verlag: Duncker & Humblot
ISBN: 978-3-428-19866-5
Produktbeschreibung
Das Herkunftslandprinzip der ECRL prägt maßgeblich die europäische Regulierung von Diensten der Informationsgesellschaft. Danach richtet sich die Verantwortlichkeit von Informationsdiensten grundsätzlich allein nach dem Recht ihres Sitzlandes, also demjenigen Mitgliedstaat, in dem der Anbieter niedergelassen ist. Im DSA wird das Herkunftslandprinzip nun mit dem Marktortprinzip kombiniert. Die Arbeit untersucht die ungeklärte materielle Reichweite des Herkunftslandprinzips in den Geltungsbereichen der ECRL und des DSA im Vergleich zur Reichweite des Sendestaatprinzips der AVMD-RL. Zudem werden die Auswirkungen des Herkunftslandprinzips im DSA auf die landesrechtliche Regulierung von Medienintermediären in Deutschland behandelt und bestehende regulatorische Spielräume im Rahmen des MStV, JMStV, JuSchG und NetzDG analysiert. Beide Fragen sind dringlich, da der DSA als unmittelbar anwendbare Verordnung gilt und Vorrang gegenüber entgegenstehendem Landesrecht in Deutschland hat.
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