Das Strafzumessungsmodell der Sentencing Guidelines nach englischem Vorbild
Ein rechtsvergleichender Beitrag zur Diskussion über eine Reform des Strafzumessungsrechts
Duncker & Humblot
ISBN 978-3-428-19677-7
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
2026
3 s/w-Tabelle.
Umfang: 231 S.
Format (B x L): 15,7 x 23,3 cm
Gewicht: 360
Verlag: Duncker & Humblot
ISBN: 978-3-428-19677-7
Produktbeschreibung
Das deutsche Strafzumessungsrecht sieht sich schwerpunktmäßig mit zwei Problemen konfrontiert: die mangelnde Konstanz der ausgeurteilten Strafen sowie die eingeschränkte Nachvollziehbarkeit richterlicher Entscheidungen. Zur Untersuchung möglicher Lösungsansätze wird im Rahmen einer rechtsvergleichenden Betrachtung das in England etablierte Strafzumessungsmodell herangezogen. Dabei handelt es sich um ein guidelinebasiertes System, das tatrichterliches Ermessen mit strukturierten Vorgaben verbindet. Die Analyse ergibt, dass das englische Modell in Bezug auf wesentliche Bestandteile des Strafzumessungsvorgangs ein höheres Maß an Gleichmäßigkeit und Transparenz gewährleistet, ohne die Einzelfallgerechtigkeit wesentlich zu beeinträchtigen. Das deutsche Recht bietet den Richtern insoweit weniger Orientierung, was zu regionalen Unterschieden und Akzeptanzproblemen führt. Ausgewählte Elemente des englischen Zumessungsmodells könnten mithin als Vorbild für eine Reform des deutschen Strafzumessungsrechts dienen.
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