Bartsch

Politische Ökologie der Aquaponik

Praktiken der Arbeit, Sorge und Macht in Stoffwechselprozessen des Anthropozäns

transcript

ISBN 978-3-8376-8110-9

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Bibliografische Daten

Lexikon/Wörterbuch

Buch. Softcover

2026

2 s/w-Abbildungen, 6 Farbabbildungen.

Umfang: 348 S.

Format (B x L): 14,8 x 22,5 cm

Verlag: transcript

ISBN: 978-3-8376-8110-9

Weiterführende bibliografische Daten

Das Werk ist Teil der Reihe: Neue Ökologie; 20

Produktbeschreibung

1. Warum ein Buch zu diesem Thema? Nahrungsmittelproduktion steht im Zentrum der ökologischen Krisen des Anthropozäns, und trotzdem fehlt es an Analysen, die das Soziale, Technische und Biologische zusammendenken. Aquaponik ist dabei kein Nischenphänomen, sondern ein Verdichtungspunkt: Hier treffen Nachhaltigkeitsversprechen, mehr-als-menschliche Beziehungen und politisch-ökologische Widersprüche aufeinander. 2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch? Das Buch erschließt die politische Ökologie alternativer Lebensmittelproduktion am Beispiel der Aquaponik. Der Metabolismus dient dabei als theoretische Linse, die neue Perspektiven eröffnet: Sorgearbeit, Töten und biologische Abhängigkeiten werden so als politisch-ökologische Fragen lesbar. Fische, Bakterien und Wasser treten darin als konstitutive Akteure eines Gefüges auf, in dem Nachhaltigkeitsversprechen und sozio-ökologische Widersprüche untrennbar verwoben sind. 3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu? Sozio-ökologische Stoffwechselprozesse berühren mehrere produktive Forschungsfelder. In der Nachhaltigkeitssoziologie und den Anthropozän-Debatten steht die alternative Lebensmittelproduktion als Krisenlösung unter kritischer Beobachtung. Die STS-Forschung befasst sich mit der Ko-Produktion von Technik und Gesellschaft, während Metabolismus-Studien Stoff- und Energieströme als sozial-ökologische Verhältnisse in den Mittelpunkt rücken. Das Buch verbindet diese Stränge an ihrer Schnittstelle. 4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren? Am liebsten mit beiden Seiten zugleich. Wissenschaftlich reizt mich der Austausch mit Kolleg*innen, die sich mit sozio-ökologischen Transformationen und alternativen Produktionsweisen befassen. Gleichzeitig würde ich das Gespräch mit Praxisakteur*innen suchen, also mit Menschen, die Aquaponiksysteme betreiben, in Nachhaltigkeitsinitiativen arbeiten oder städtische Ernährungspolitik gestalten. Der eigentliche Anspruch wäre es, gemeinsam an Konzeptionen für wünschenswerte Stoffströme zu arbeiten. 5. Ihr Buch in einem Satz: Stoffwechsel als Linse – das Buch sucht nach wünschenswerten Stoffkreisläufen, ohne Nachhaltigkeitsversprechen unkritisch zu lassen.

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

transcript Verlag

Hermannstraße 26
33602 Bielefeld, DE

live@transcript-verlag.de

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