Den Tod ins Leben ziehen
Vergleichende Perspektiven auf den protestantischen Umgang mit Tod und Sterben in der Frühen Neuzeit (1580–1750)
De Gruyter
ISBN 978-3-11-914617-3
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2027
10 Illustrationen.
Umfang: 718 S.
Format (B x L): 16 x 24 cm
Verlag: De Gruyter
ISBN: 978-3-11-914617-3
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Arbeiten zur Kirchengeschichte; 166
Produktbeschreibung
Den Tod wird der Mensch nicht los. Ebenso wenig die mit ihm verbundenen Herausforderungen. Die Studie fragt danach, welche konkreten Empfehlungen evangelische Pfarrer denjenigen an die Hand gaben, die mit Tod und Sterben konfrontiert waren und Rat in geistlich-erbaulicher Literatur suchten. Die Pfarrer gaben auf diesem Wege zentrale theologische Lehrinhalte in seelsorgerlicher Absicht weiter und verdeutlichten, welche Normen und Praktiken für das Leben, Sterben und Trauern als angemessenen angesehen werden sollten. Die vorliegende Studie untersucht in konfessionskulturell vergleichender Perspektive den protestantischen Umgang mit Tod und Sterben in Nürnberg, Basel, London und Boston. Sie zeigt auf, wie in Leichenpredigten eine ganze Reihe von unterschiedlichen Normen über das Leben, Sterben und Trauern vermittelt worden ist. Die Arbeit zeigt, dass die Prediger das Ziel verfolgten, Sterbenden – und der überlebenden Trauergemeinde – Strategien an die Hand zu geben, mit denen sich Tod und Trauer in angemessener, christlicher Art und Weise bewältigen und ins Leben integrieren ließen, wobei je nach Konfessionskultur gerade im Hinblick auf das ethische Anforderungsprofil Unterschiede sichtbar gemacht werden konnten.
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