Landtagswahlen im ländlichen Raum
Parlamentarische Diskussion, kommunale Strukturen und lokale Stimmenverteilung in Mecklenburg-Schwerin 1919 bis 1932
Böhlau Verlag
ISBN 978-3-412-53523-0
Standardpreis
Bibliografische Daten
eBook. PDF. Kein DRM
2026
mit 118 Tabellen.
Umfang: 449 S.
Verlag: Böhlau Verlag
ISBN: 978-3-412-53523-0
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Quellen und Studien aus dem Landesarchiv Mecklenburg-Vorpommern
Produktbeschreibung
In Mecklenburg-Schwerin erlangten nicht nur Frauen, sondern auch die Mehrheit der Männer erst 1918 das Recht, einen Landtag zu wählen. Die Wahlordnung, die das Volksministerium erarbeiten ließ, blieb bis zu ihrer Aussetzung 1933 Gegenstand heftiger Debatten. Ausgangspunkt war oftmals die seitens liberaler und linker Parteien vorgebrachte Kritik, die ländliche Bevölkerung sei den konservativ wählenden Gutsbesitzer*innen ausgeliefert und nicht frei in ihrer Wahlentscheidung. Martin Buchsteiner erzählt eine doppelte Wahlgeschichte: die der Entstehung und Ausformung des Wahlgesetzes und der unterschiedlichen Wahlordnungen, die sich als Herrschaftsinstrumente zeigen, sowie die der Wahlergebnisse, die jedoch statt der Parteien v. a. die Wähler*innen in den Blick nimmt und sie als Akteure zeigt, die ihrerseits Herrschaft ausübten und sich selbst ermächtigten.
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