Cavagno

Sponso innubit aeterno – Das hochzeitliche Geheimnis im Menschenbild des Ambrosius von Mailand

Kovac, J

ISBN 978-3-339-14632-8

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Softcover

2025

6 s/w-Abbildungen.

Umfang: 438 S.

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 565

Verlag: Kovac, J

ISBN: 978-3-339-14632-8

Weiterführende bibliografische Daten

Produktbeschreibung

Am Menschenbild des hl. Bischofs und Kirchenvaters Ambrosius von Mailand († 397), speziell in seinen Schriften an geweihte Jungfrauen und Priester, fällt als besonderes Merkmal das „hochzeitliche Geheimnis“ auf: Der Mensch steht in einer potenziell bräutlichen Beziehung zu Gott und speziell zum Mensch gewordenen Gottessohn Christus: „Sie vermählt sich mit dem ewigen Bräutigam“ (Sponso innubit aeterno), sagt Ambrosius über die Kirche und die geweihte Jungfrau, sieht aber auch die Taufe in dieser Kategorie. In diesem Buch wird sein Denken über Seele und Leib, den Gott geweihten Stand sowie über Mann und Frau jeweils unter den biblisch-heilsgeschichtlichen Hinsichten Urstand, Sünde und Erlösung thematisiert. Das Gott-Seele-Verhältnis ist dabei mit dem innermenschlichen Seele-Leib-Verhältnis vergleichbar. Die beiden unterschiedlichen Pole stehen zueinander in einem hierarchischen Verhältnis von Urbild und Abbild, die in einer dynamischen Zusammengehörigkeit auf die Einheit im fruchtbaren ethischen Handeln hinzielen: Wie die Seele aufgerufen ist, Gott zu folgen, soll der Leib in seinen Taten dieser Seele folgen, damit der ganze Mensch Gott nachfolgt. Die Zusammengehörigkeit von Leib und Seele zielt auch auf Gleichheit der Wichtigkeit (nicht der Beschaffenheit und Tätigkeit) ab: Im Hinblick auf die praktische Ethik betont Ambrosius die ebenbürtige Bedeutung des Leibes und seiner Taten, auch wenn er dies dogmatisch nicht ausdrücklich zugestehen würde. Als vollständige Form der leibseelischen Einheit mit Gott sieht er das Leben der geweihten Jungfrau seiner Zeit an; als institutionalisierter Stand, den er für Jungfrauen und Witwen fördern will, zeigt sich das geistliche Leben als ein reales Ideal. Das letzte Kapitel wendet das Konzept der „Braut Christi“ auf das Christsein jedes getauften Menschen heute an. Die getaufte Person wird in den bräutlichen Bund der Kirche mit Christus eingefügt (vgl. Familiaris consortio 13), erhält also Anteil an diesem bräutlichen Bund mit Christus; deshalb wird die These aufgestellt, dass in der Kirche von einer „allgemeinen Bräutlichkeit der Getauften“ gesprochen werden kann. Was Ambrosius anthropologisch und spirituell über das Leben der geweihten Jungfrau sagt, wird im letzten Teil auf das bräutliche christliche Leben aller Gläubigen übertragen.

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