Christmann

Interadministrative Kooperationsformen im Europäischen Verwaltungsverbund

Eine rechtliche Vergleichsstudie des Europäischen Umwelt- und Wettbewerbsrechts

Mohr Siebeck

ISBN 978-3-16-200280-8

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Bibliografische Daten

Buch. Softcover

2026

Umfang: 519 S.

Format (B x L): 15,5 x 23,2 cm

Verlag: Mohr Siebeck

ISBN: 978-3-16-200280-8

Produktbeschreibung

Effective environmental protection requires the consistent enforcement of environmental regulations. Lea Christmann therefore examines how the implementation of EU environmental law can be improved. She explores what lessons environmental law can learn from EU competition law, which has developed particularly efficient enforcement structures and "best practices" within the European administrative network over the years. Based on a reference-area analysis of this administrative network, the author develops key components for an enforcement-oriented administrative organisation and interaction, thereby opening up new perspectives for "better regulation" in EU environmental law. The analysis covers inter-administrative structures including the Commission's Directorates-General, the comitology and committee system, expert groups, networks, and agencies (in particular, the European Competition Network in competition law and the European Environment Agency in environmental law). It also examines core administrative functions such as information management, steering through administrative rulemaking, and supervision, for example through the Commission's inspection and substitution powers. Building on this analysis, Lea Christmann formulates concrete reform proposals such as establishing a Chief Ecologist position to strengthen the scientific quality of legislative proposals, or selectively involving comitology committees in certain implementing acts delegated to the Commission as an expression of residual responsibility.
Ein wirksamer Umweltschutz setzt die konsequente Durchsetzung umweltschützender Vorschriften voraus. Lea Christmann widmet sich daher der Frage, wie der Vollzug des EU-Umweltrechts verbessert werden kann. Sie untersucht, welche Lehren das EU-Umweltrecht aus dem EU-Wettbewerbsrecht ziehen kann, in dem sich im Laufe der Jahre besonders effiziente Vollzugsstrukturen und „best practices" innerhalb des Europäischen Verwaltungsverbunds herausgebildet haben. Auf Grundlage einer referenzgebietsbezogenen Analyse dieses Verwaltungsverbunds entwickelt die Autorin Bausteine für eine vollzugsfördernde Verwaltungsorganisation und interaktion und eröffnet damit neue Perspektiven für eine „better regulation" im EU-Umweltrecht. Die Analyse umfasst die interadministrativen Verwaltungsstrukturen darunter die Generaldirektionen der Kommission, das Komitologie- und Ausschusswesen, Expertengruppen, Netzwerke und Agenturen (insbesondere das Europäische Wettbewerbsnetz im Wettbewerbsrecht und die Europäische Umweltagentur im Umweltrecht). Zudem werden die zentralen Verwaltungsfunktionen Information, Steuerung durch administrative Rechtsetzung sowie Aufsicht, etwa in Form von Inspektions- und Selbsteintrittsrechten der Kommission, untersucht. Aufbauend auf dieser Untersuchung formuliert Lea Christmann konkrete Reformvorschläge, etwa die Einrichtung einer Position eines Chefökologen zur fachlichen Verbesserung von Gesetzgebungsvorschlägen oder die punktuelle Einbeziehung von Komitologieausschüssen bei bestimmten, auf die Kommission übertragenen Durchführungsakten als Ausdruck einer Auffangverantwortung.

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

Jana Trispel

Wilhelmstraße, 18
72074 Tübingen, DE

trispel@mohrsiebeck.com

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