Entwicklung einer supranationalen europäischen Gesellschaftsrechtsform am Beispiel der Europäischen Aktiengesellschaft
Duncker & Humblot
ISBN 978-3-428-19881-8
Standardpreis
Bibliografische Daten
Ratgeber
Buch. Softcover
2026
4 s/w-Abbildungen.
Umfang: 243 S.
Format (B x L): 15.7 x 23.3 cm
Gewicht: 380
Verlag: Duncker & Humblot
ISBN: 978-3-428-19881-8
Produktbeschreibung
Die Arbeit untersucht die Entwicklung supranationaler europäischer Gesellschaftsrechtsformen am Beispiel der Europäischen Aktiengesellschaft (SE). Rechtshistorisch wird der langjährige Entstehungsprozess von den Anfängen der Nachkriegszeit bis zur Verabschiedung der SE-VO im Jahr 2001 nachgezeichnet. Die ursprüngliche Vision eines umfassenden europäischen Gesellschaftsstatuts scheiterte an divergierenden nationalen Interessen, insbesondere an der Mitbestimmungsfrage. Anhand weiterer supranationaler Rechtsformen (u. a. EWIV, SCE, SPE, SUP) wird belegt, dass vergleichbare Konflikte auch deren Entstehungsprozess prägten. Rechtsvergleichend wird anhand der SE in Frankreich, Bulgarien, Österreich und Liechtenstein nachgewiesen, dass trotz grundlegender Vergleichbarkeit keine echte Einheitlichkeit besteht. Im Ergebnis ist die Entwicklung supranationaler Rechtsformen ein unvollendeter Prozess, dessen Geschichte für die Rechtsanwendung bedeutsam bleibt und dessen Fortführung geboten ist.
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