Die präsenzlose Beschlussfassung in der GmbH im Lichte der Wandlung des Versammlungsbegriffs
Duncker & Humblot
ISBN 978-3-428-19792-7
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
2026
Umfang: 233 S.
Format (B x L): 23.1 x 15.6 cm
Gewicht: 368
Verlag: Duncker & Humblot
ISBN: 978-3-428-19792-7
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
Produktbeschreibung
Mit § 48 Abs. 1 S. 2 GmbHG hat der Gesetzgeber die virtuelle Gesellschafterversammlung in der GmbH zum 01.08.2022 ausdrücklich geregelt und so der zunehmenden Erwartung, Beschlüsse auch fernmündlich oder mittels Videokommunikation fassen zu können, Rechnung getragen. Die Arbeit zeigt den damit einhergehenden Wandel des Versammlungsbegriffs auf und untersucht die dogmatischen und praktischen Implikationen der Neuregelung. So schafft diese zwar Klarheit, dass eine virtuelle Beschlussfassung satzungsautonom (nur) bei allseitigem textförmlichem Einverständnis zulässig ist. Eine Anpassung der übrigen Versammlungsvorschriften blieb jedoch aus, sodass sich neue Auslegungs- und Anwendungsfragen stellen. Die Arbeit bestimmt die Rechtsnatur des Einverständniserfordernisses als Wirksamkeitsvoraussetzung und beleuchtet insbesondere dessen Satzungsdispositivität, die Folgen typischer Beschlussmängel im virtuellen Verfahren sowie einen möglichen Anspruch der Gesellschafter auf virtuelle Teilnahme.
Autorinnen und Autoren
Produktsicherheit
Hersteller
Duncker & Humblot GmbH
Carl-Heinrich-Becker-Weg 9
12165 Berlin, DE
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