Emotionen als Movens der antiken Welt
Handlungsleitende Funktionen von Emotionen in Kultur und Gesellschaft der Antike
Mohr Siebeck
ISBN 978-3-16-200314-0
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2026
Umfang: 346 S.
Format (B x L): 15,5 x 23,2 cm
Verlag: Mohr Siebeck
ISBN: 978-3-16-200314-0
Produktbeschreibung
Die Beiträger dieses Bandes befassen sich mit Emotionen in der Antike aus Sicht der Philosophie, Archäologie und Geschichte. Sie verstehen Emotionen nicht als innere Gefühlszustände, sondern als Handlungen und handlungsbegleitende Phänomene und damit als Antrieb des antiken Geschehens. Von dieser Prämisse aus verfolgen sie Emotionen durch alle Bereiche der Antike: von der Literatur über Recht, Politik und Religion sowie Militär bis hin zu sozialen Strukturen und Geschlecht. Sie fragen nach den Funktionen der Emotionen, die sich teils überschneiden, teils als bereichsspezifisch erweisen. So ist etwa die rhetorische Funktion von Emotionen in allen Bereichen erkennbar. Auch sind jeweils verschiedene Emotionen dominant: im Militär etwa überwiegt die Furcht, während im Bereich der sozialen Strukturen und Geschlecht Trauer, Kummer und Besorgnis vorherrschen. Diesen emotionstheoretischen Zugang teilen alle Beiträge. Die methodische Umsetzung richtet sich jeweils nach der Disziplin und bleibt für weiterführende Forschungen anschlussfähig.
Autorinnen und Autoren
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