Oradour und die Deutschen
Geschichtsrevisionismus, strafrechtliche Verfolgung, Entschädigungszahlungen und Versöhnungsgesten ab 1949
De Gruyter
ISBN 978-3-11-063363-4
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2023
27 s/w-Abbildungen.
Umfang: 681 S.
Format (B x L): 15,4 x 23,5 cm
Gewicht: 1124
Verlag: De Gruyter
ISBN: 978-3-11-063363-4
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte; 126
Produktbeschreibung
Wie ging man in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Erbe des Massakers in Oradour um? Das Dorf, das Soldaten der Waffen-SS 1944 zerstörten und in dem sie 643 Menschen töteten, wurde in Frankreich das Symbol für das Leiden unter der deutschen Besatzung. Andrea Erkenbrecher untersucht, wie sich Politik, Justiz und Zivilgesellschaft in West-, Ost- und wiedervereinigtem Deutschland zu dem Verbrechen verhielten. Sie fragt nach der strafrechtlichen Verfolgung der Täter, Entschädigungszahlungen, der Rolle des deutschen Oradour-Revisionismus sowie den Möglichkeiten und Grenzen auf der Suche nach Versöhnung. Im Blick bleiben dabei stets die doppelte deutsche Nachkriegsgeschichte, die innerfranzösische Situation und nicht zuletzt die Erwartungen der Überlebenden und Hinterbliebenen des Massakers.
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