Normentheorie im gesamten Strafrecht eines freiheitlichen Rechtsstaats
Zugleich ein Beitrag zur Strafgesetzgebungslehre
Duncker & Humblot
ISBN 978-3-428-19930-3
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2026
Umfang: 158 S.
Format (B x L): 15,7 x 23,3 cm
Gewicht: 360
Verlag: Duncker & Humblot
ISBN: 978-3-428-19930-3
Produktbeschreibung
Strafrecht ohne Normentheorie ist kaum noch vorstellbar. Insbesondere die für die Bewältigung der Legitimationsprobleme notwendige Unterscheidung von Verhaltensnormen und Sanktionsnormen kann als anerkannt gelten. Allerdings ist bereits der Begriff der Norm als Grundbegriff einer jeden Normentheorie alles andere als klar. Für die Zwecke einer funktional-legitimatorischen Normentheorie führt der präzise definierte Normbegriff i. S. d. allgemeinen Rechtstheorie weiter: Eine Norm besteht aus ihrem »Tatbestand« und ihrer »Rechtsfolge«. Damit die Rechtsfolgeanordnung eingreift, müssen deren Geltungsbedingungen insgesamt erfüllt sein. Die dafür notwendigen materiellen Begründungselemente ergeben sich aus den Vorgaben und Prinzipien eines freiheitlichen Rechtsstaats. Das Leistungspotential eines solchen Konzepts offenbart sich in sämtlichen Teilbereichen des Strafrechts – den straftheoretischen Grundlagen, der Straftatlehre, der Strafzumessung, dem Strafprozess und der Strafgesetzgebung.
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