Lösegeldzahlungen bei Cybererpressungen mit Ransomware aus gesellschaftsrechtlicher Sicht
Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft nach § 93 Abs. 2 S. 1 AktG
Duncker & Humblot
ISBN 978-3-428-19889-4
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
2026
Umfang: 272 S.
Format (B x L): 15.7 x 23.3 cm
Gewicht: 421
Verlag: Duncker & Humblot
ISBN: 978-3-428-19889-4
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
Produktbeschreibung
Die Arbeit untersucht die Innenhaftung von Vorstandsmitgliedern einer Aktiengesellschaft nach § 93 Abs. 2 S. 1 AktG im Kontext von Lösegeldzahlungen nach Cybererpressungen mit Ransomware. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der Vorstand eine Lösegeldzahlung genehmigen kann, ohne ein erhebliches Haftungsrisiko einzugehen. Die Arbeit geht auf das grundlegende Problem des Vorstandshandelns bei unklarer Rechtslage ein. Letztlich wird ein Vorgehen über einen qualifizierten, unabhängigen Rechtsrat sowie eine umfassende Gesamtabwägung befürwortet. Im Ergebnis ist die Entscheidung für eine Lösegeldzahlung nicht per se rechtswidrig; ausschlaggebend sind eine Einzelfallprüfung, eine Orientierung am Unternehmensinteresse sowie eine sorgfältige Dokumentation. Es verbleiben jedoch straf- und gesellschaftsrechtliche Risiken, weshalb eine enge Abstimmung mit juristischer Expertise und Strafverfolgungsbehörden empfohlen wird.
Autorinnen und Autoren
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Hersteller
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