Heffermehl

Erschienen: 20.07.2026

The Blind Icon

Skin - Face - Eye in Russian Modernism

De Gruyter

ISBN 978-3-68924-194-0

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Softcover

2026

26 Farbabbildungen.

In englischer Sprache

Umfang: 176 S.

Format (B x L): 17 x 24 cm

Gewicht: 500

Verlag: De Gruyter

ISBN: 978-3-68924-194-0

Weiterführende bibliografische Daten

Produktbeschreibung

Dieser Band widmet sich dem inneren Gesichtsgefühl als bestimmendes Phänomen der Poesie und Theorie der Malerei der Russischen Moderne. Einen Bogen spannend von der Ikone über den Suprematismus bis zur Gesichtslosigkeit der Gulag-Konzentrationslager untersucht die Studie das Gesicht, ausgehend von einer inneren taktilen Sensibilität. Das Gesicht stellt einen Übergangsbereich dar an der Schnittstelle zwischen dem Optischen und dem Taktilen. Identität gründet sich auf die Vorstellung vom Gesicht, wie es aus der Distanz von anderen gesehen wird. Gleichzeitig ist es untrennbar mit dem Nervensystem verbunden: Es wird fortwährend mit jenen Organen des Kopfes – Muskeln, Zunge, Haut – empfunden, die Distanz aufheben. So stellt sich das Gesicht als dünne Schicht dar, als Membran an der Schwelle von Innerem und Äußerem, vom Selbst und seiner Repräsentation. Erste Studie zur Taktilität des Gesichts in Literatur und Malerei Einzigartiger interdisziplinärer Ansatz zur Interaktion zwischen Bild undKörper in der Russischen Moderne Stellt traditionelle Vorstellungen des Porträts in der Kunstgeschichte in Frage
This book explores the inner facial feeling as a defining phenomenon for the poetics and theory of Russian painting. From the icon to Suprematism and the facelessness of the Gulag concentration camps, the study traces the face, departing from its inner tactile sensitivity. The face (with its blind skin and its skinless eyes) occupies a liminal space at the intersection of the optic and the tactile senses. We build identity on the imagination of our faces seen on distance by others. At the same time, the face is inseparably bound to the nervous system. It is continuously felt with the interior organs of the head (muscles, tongue, skin), which abolish distance. Thus the face emerges as a thin layer, a stratum that delineates the threshold between interiority and exteriority, between the self and its representation. First study of the tactility of the face in literature and painting Unique interdisciplinary approach to interaction between image and body in Russian modernismChallenges traditional notions of the portrait in art history

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Hersteller

De Gruyter GmbH

Genthiner Straße 13
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