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Hoppe-Harnoncourt / KHM Museumsverband

Gefällige Unordnung oder didaktische Innovation?

Die kaiserliche Gemäldegalerie unter Heinrich Füger im Spannungsfeld von Klassizismus und Frühromantik

De Gruyter

ISBN 978-3-68924-325-8

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Hardcover

2026

118 Illustrationen.

Umfang: 224 S.

Format (B x L): 24 x 28 cm

Verlag: De Gruyter

ISBN: 978-3-68924-325-8

Produktbeschreibung

Die Wiener Gemäldegalerie ist als innovative Gründung der Aufklärung bekannt. Doch wie veränderte sich die Präsentation der Gemälde unter Heinrich Füger (1806–1818)? Während seine Hängung der Gemälde oft als willkürliche Unordnung missverstanden wurde, legt Alice Hoppe-Harnoncourt erstmals die didaktische Innovation des Konzeptes frei. Erst durch die Berücksichtigung von Fügers Rolle als akademischer Lehrer und seiner künstlerischen Verortung zwischen Klassizismus und Frühromantik erschließt sich die Neueinrichtung. Füger brach das statische System der 1780er Jahre auf, um Raum für zeitgenössische Kunst und eine neue Einteilung „alter Schulen“ zu schaffen. Diese Neuordnung wird als visuelle Repräsentation des zeitgenössischen Diskurses im Übergang zur institutionellen Ausformung des Museums im 19. Jahrhundert gedeutet. Sammlungsgeschichte der kaiserlichen Gemäldegalerie Wien, heute Teil des Kunsthistorischen Museums Wien Die Galerie-Einrichtung unter Füger präsentiert als innovative Weiterentwicklung und visuelle Repräsentation des zeitgenössischen Diskurses
The Wiener Gemäldegalerie is generally acknowledged as an innovative foundation dating from the Enlightenment. But how did the presentation of the paintings change under Heinrich Füger (1806–1818)? While his hanging of the works was often misunderstood as arbitrary disorder, Alice Hoppe-Harnoncourt reveals the concept’s didactic innovation for the first time. The new arrangement only becomes clear when considering Füger’s role as an academic teacher and his artistic positioning between classicism and early romanticism. Füger broke with the static system of the 1780s to make space for contemporary art and a new classification of the ‘old schools’. This reorganisation is interpreted here as a visual representation of contemporary discourse during the transition to the museum’s institutional formation in the 19 th century. Collection history of the Imperial Picture Gallery in Vienna, now part of the Kunsthistorisches Museum The gallery design under Füger is presented as an innovative development and visual representation of contemporary discourse

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

De Gruyter GmbH

Genthiner Straße 13
10785 Berlin, DE

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