Epistolares Erzählen
Der Brief als Bühne und Laboratorium in der skandinavischen Prosa des 18. Jahrhunderts
ISBN 978-3-381-14533-1
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2026
Umfang: 272 S.
ISBN: 978-3-381-14533-1
Produktbeschreibung
Das 18. Jahrhundert war das Jahrhundert des Briefs - doch Briefe waren weit mehr als Mittel privater Kommunikation. Diese Studie fragt anhand exemplarischer Lektüren nach dem innovativen Potenzial der epistolaren Literatur und zeigt, wie Briefe als Bühne und Labor dienten: Mit ihnen wurden Schriftpraktiken und die Materialität der Literatur ausgestellt sowie gattungsüberschreitendes und medienreflektiertes Erzählen erprobt. Im Mittelpunkt stehen Texte von Ludvig Holberg, Hans Bergeström und Charlotta Dorothea Biehl, die den Brief für autobiografische Selbstinszenierung, empfindsam-kollektive Utopien und dramatisch-immersive Geschichtsschreibung einsetzten. So wird sichtbar, wie der Brief die Literatur des 18. Jahrhunderts reflektierte und veränderte - und bis heute als Musterfall von generischer, praxeologischer und medialer Hybridität gelten darf.
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