Jang

Contesting Labeled Identities

The Sociology of Gentilics in Biblical and Northwest Semitic Literature

Mohr Siebeck

ISBN 978-3-16-162672-2

Standardpreis


100,00 €

Jetzt vorbestellen! Wir liefern bei Erscheinen (Erscheint vsl. Juni 2026)

Preisangaben inkl. MwSt. Abhängig von der Lieferadresse kann die MwSt. an der Kasse variieren. Weitere Informationen

Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Softcover

2026

In englischer Sprache

Umfang: 300 S.

Format (B x L): 15,5 x 23,2 cm

Verlag: Mohr Siebeck

ISBN: 978-3-16-162672-2

Produktbeschreibung

Ki-Eun Jang analysiert die vielfältigen Prozesse, durch die im altorientalischen Literaturmilieu Identitätsbezeichnungen beansprucht, zurückgewiesen und neu angeeignet wurden. Ausgangspunkt ist die grammatische Kategorie der Gentilicia, deren moderne Genealogie mit den antiken Logiken sozialer Zuordnung kollidiert. Die Autorin zeigt, dass herkömmliche Modelle von Ethnizität und Rasse, die in der altorientalistischen und bibelwissenschaftlichen Forschung häufig als erklärende Raster vorausgesetzt werden, methodische Probleme erzeugen, weil sie die historischen Voraussetzungen, theoretischen Prämissen und interpretativen Grenzen dieser Kategorien verkennen. Durch die Auseinandersetzung mit soziologischen und postkolonialen Kritiken - insbesondere mit dem Barth'schen Paradigma ethnischer Gruppen und Grenzen - rekonstruiert er die Wirkungsgeschichte ethnischer und rassischer Denkfiguren in den Geisteswissenschaften und legt deren Einfluss auf die Auslegung altorientalischer Texte frei. Im sprachwissenschaftlichen Zugriff führt er das Konzept relational-adjektivischer Formen ein, um die morphologischen, semantischen und ontologischen Strukturen zu bestimmen, die in Gentilicia Ausdruck finden. So wird sichtbar, dass diese Bezeichnungen vielfältige Relationen, Zugehörigkeiten und soziale Positionierungen verschränken, die sich modernen ethnischen Typologien entziehen. Die Analyse einzelner Fälle aus der hebräischen Bibel und verwandter Literatur, wie „Philister", „Hebräer", „Kanaanäer", „Aramäer" und „Judeer" zeigt, wie variabel die zugrunde liegenden Vorstellungen von Zugehörigkeit waren und wie sie die sozialen Mechanismen antiker Identitätsbildung prägten.

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

Jana Trispel

Wilhelmstraße, 18
72074 Tübingen, DE

trispel@mohrsiebeck.com

Topseller & Empfehlungen für Sie

Ihre zuletzt angesehenen Produkte

Rezensionen

Dieses Set enthält folgende Produkte:
    Auch in folgendem Set erhältlich:

    • nach oben

      Ihre Daten werden geladen ...