Janzen

Rechtsprobleme der Lebendgewebespende zur Herstellung transplantierbarer Organoide, Organteile und künstlicher Organe

– Eine Untersuchung auf Grundlage des Transplantations- und des Arzneimittelgesetzes –

Kovac, J

ISBN 978-3-339-14786-8

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Hardcover

2026

Umfang: 260 S.

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 492

Verlag: Kovac, J

ISBN: 978-3-339-14786-8

Weiterführende bibliografische Daten

Das Werk ist Teil der Reihe: Medizinrecht in Forschung und Praxis; 82

Produktbeschreibung

Die Organoidforschung ist ein vielversprechender Bereich der modernen Medizin. Organoide sind künstlich erzeugte, dreidimensionale Gewebemodelle aus Stamm- und Vorläuferzellen. Sie ermöglichen die vertiefte Erforschung verschiedenster Krankheiten und öffnen die Türen für neue Behandlungsmöglichkeiten. In Zukunft ist die Entwicklung transplantationsfähiger Organe möglich. Angesichts des stetig wachsenden Organmangels könnte diese Technologie künftig einen entscheidenden Beitrag zur Patientenversorgung leisten. Für die Herstellung von Organoiden ist die Entnahme menschlicher Zellen erforderlich. Die mit der Entnahme verbundenen rechtlichen Fragen bilden den Schwerpunkt dieser Arbeit. In einem ersten Schritt wird untersucht, ob das Transplantationsgesetz die Gewebeentnahme zur Organoidherstellung erfasst. Im Mittelpunkt steht die systematische Auseinandersetzung mit den Begriffen „Spende“, „Entnahme“ und „zum Zwecke der Übertragung“. Auch der Anwendungsbereich des Arzneimittelgesetzes wird an dieser Stelle geprüft. Nach Feststellung der Anwendbarkeit des Transplantationsgesetzes werden die Rechtsfolgen genauer in Betracht genommen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der fremdnützigen Gewebespende. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass die bestehenden Regelungen des Transplantations- und Arzneimittelgesetzes die Gewebeentnahme zur Organoidherstellung erfassen. Gleichzeitig bestehen jedoch, nach Auffassung der Autorin, Lücken. Insbesondere bei der Gewebespende durch einwilligungsunfähige Volljährige und minderjährige Personen bedarf es weitergehender Regelungen. Daher werden Vorschläge zur Anpassung des Transplantationsgesetzes entwickelt. Das Werk verbindet medizinische Entwicklungen mit zivil- und öffentlich-rechtlichen Fragen und verdeutlicht, welche rechtlichen Änderungen notwendig sind, um weitere Behandlungsmöglichkeiten im Interesse der Allgemeinheit zu entwickeln. Das Werk richtet sich sowohl an Juristinnen und Juristen, die Interesse am Medizin- und Transplantationsrecht haben, als auch an Forschende und Entscheidungsträger im Gesundheitswesen.

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