Kästner

Erschienen: 26.08.2026

Die Architektur des Pergamonaltars

Aufbau und Rekonstruktion

Reichert Verlag

ISBN 978-3-7520-0857-9

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198,00 €

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Hardcover

2026

2426 s/w-Abbildungen, 16 Farbabbildungen.

Umfang: 922 S.

Format (B x L): 21 x 29,7 cm

Verlag: Reichert Verlag

ISBN: 978-3-7520-0857-9

Produktbeschreibung

Für die Rekonstruktion der Architektur des Pergamonaltars wurden in dieser Publikation über 1170 Bauglieder in Zeichnung, Fotografie und Beschreibung aufgenommen. Dazu gehören hauptsächlich die zahlreichen im Museum Bergama und am Grabungsort verbliebenen Bauglieder, soweit sie identifiziert werden konnten als auch alle heute in Berlin befindlichen Fragmente, die aus der vertraglich mit dem osmanischen Staat geregelten Fundteilung für die alte Museumsgrabung (1878-1886) stammen. Damit wird die von Manfred Klinkott im Band III.3 mit der Darstellung des Fundamentes und metrologischen Studien begonnene Bearbeitung des Pergamonaltars hier fortgesetzt und abgeschlossen. Ermöglicht wurden die vorliegende Dokumentation und die damit verbundenen Studien zur Architektur dieses einzigartigen Monumentes aus der hellenistischen Epoche Kleinasiens durch eine nach 1990 begonnene Kooperation der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin mit der Pergamon-Grabung des DAI. Für die Publikation wurde das Material des gesamten Bauwerkes vom Stufenbau bis zum Dach systematisch neu gegliedert. Hierbei erwies sich die Erfassung des antiken Versatzmarkensystems für die Rekonstruktion der baulichen Strukturen als besonders wichtig. Damit konnten die Vorstellungen vom Aufbau des Altars an vielen Stellen präzisiert werden. Zwei Marmorarten prägten einst das Erscheinungsbild des Bauwerkes: ein weißer, grau gebänderter Marmor von der Insel Prokonnesos (heute Marmara) und ein dunkler, blaugrauer Marmor von der Insel Lesbos. Aus ihnen kann die Wand des Hofes rekonstruiert werden, wodurch sich auch der Telephosfries fest in die architektonische Struktur einbinden lässt. Ausgehend vom Fundspektrum werden schließlich Vorschläge für die differenzierte Gestaltung der Westhalle und des Innenhofes mit dem Opferaltar erarbeitet. Bestätigt hat sich auch die These, dass das Bauwerk in der Antike nicht vollendet wurde.
This publication contains the documentation of more than 1170 architectural elements in the form of drawings, photographs, and descriptions that were used for the reconstruction of the Pergamon Altar. These include in particular the numerous architectural elements that remained in the Bergama Museum and at the excavation site, insofar as they could be identified, as well as all the fragments that are now in Berlin and that originated from the formal division of finds with the Ottoman state for the old museum excavation (1878-1886). This publication thus continues and completes the work on the Pergamon Altar begun by Manfred Klinkott in AvP III.3, where the foundations and metrological studies were presented. The present documentation and the associated studies on the architecture of this unique monument of the Hellenistic period in Asia Minor were made possible by a cooperation between the Collection of Classical Antiquities of the Staatliche Museen zu Berlin and the Pergamon Excavations of the Deutsches Archäologisches Institut, which began in 1990. For this publication, the material of the entire building, from the steps to the roof, was systematically reorganized. In this context, the recording of the ancient system of offset markings proved to be particularly important for the reconstruction of the building. In this way, the original concept of the structure of the altar could be identified in many places. Two types of marble once characterized the appearance of the building: a white, gray-banded marble from the island of Prokonnesos (today Marmara) and a dark, blue-gray marble from the island of Lesbos. From these, the wall of the courtyard can be reconstructed and the Telephos frieze can be integrated into the architectural structure. Finally, on the basis of these findings, proposals are made for the differentiated design of the west hall and the courtyard with the sacrificial altar. The theory that the building was not completed in antiquity is also confirmed.

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

Dr. Ludwig Reichert Verlag Inhaberin Ursula Reichert

Tauernstraße 11
65199 Wiesbaden, DE

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