Zutreffende Informationen über erlaubtes Verhalten als Straftat?
Strafrechtshistorische und kriminalpolitische Erkenntnisgewinne am Beispiel des umstrittenen § 219a StGB a.F. (Strafbare Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft)
Duncker & Humblot
ISBN 978-3-428-19857-3
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
2026
Umfang: 256 S.
Format (B x L): 15,7 x 23,3 cm
Gewicht: 390
Verlag: Duncker & Humblot
ISBN: 978-3-428-19857-3
Produktbeschreibung
Darf der Gesetzgeber die Veröffentlichung korrekter und sachangemessener Information über erlaubtes Verhalten bei Strafe verbieten? Dieser Frage widmet sich diese Untersuchung am Beispiel des umstrittenen Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche gemäß § 219a StGB a.F. Den Schwerpunkt der Arbeit bildet die Untersuchung der Verfassungsmäßigkeit des strafgesetzlichen Werbeverbots. Der Analyse liegt eine legitimatorisch ausgerichtete Normentheorie zugrunde, wonach die Beurteilung der Verfassungsmäßigkeit eines Strafgesetzes zunächst die Klärung der Vorfrage voraussetzt, ob das zugrunde liegende Verhalten rechtlich zu missbilligen ist und daher Gegenstand eines legitimierbaren Verbots sein kann. Die Untersuchung gelangt zu dem Ergebnis, dass sich allein ein Verbot grob anstößiger Werbung für Schwangerschaftsabbrüche legitimieren lässt. Zugleich zeigt sie, dass sich aus der Auseinandersetzung wesentliche Erkenntnisse für die Legitimation und Ausgestaltung künftiger Strafgesetzgebung gewinnen lassen.
Autorinnen und Autoren
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