Kirchinger

Erscheint vsl. September 2026

Keine Angst vorm Sterben?

Selbsttötungen in Altbayern zwischen Aufklärung und Romantik

Verlag Friedrich Pustet

ISBN 978-3-7917-3681-5

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Bibliografische Daten

Sachbuch

Buch. Hardcover

2026

ca. 5 Abbildungen.

Umfang: 448 S.

Verlag: Verlag Friedrich Pustet

ISBN: 978-3-7917-3681-5

Weiterführende bibliografische Daten

Das Werk ist Teil der Reihe: Bayerische Geschichte

Produktbeschreibung

Dieses Buch erzählt von Bayern abseits barocker Farbigkeit und bierseliger Gemütlichkeit – von dem Bayern der Ängste und dunklen Sehnsüchte. Es geht um Menschen, die weniger Angst vor dem Tod als vor dem Leben hatten: um den Bauern, dessen Leidenschaft es war, die Kleider seiner Frau anzuziehen – ein letztes Mal, als er sich erhängte; um das adelige Fräulein aus der Nähe von Weiden, das sich selbst anzündete, um für seine Sünden zu büßen; um den Mann, der einem Pakt mit dem Teufel durch einen Sprung in die Altmühl entkommen wollte. Diese und viele weitere Fälle finden sich in den 532 Suizidakten des Bistumsarchivs Regensburg, dem größten derartigen Bestand im deutschen Sprachraum. Sie wurden zwischen 1719 und 1855, der Zeit von Aufklärung und Romantik, angelegt, um über die Beerdigungsstrafen zu entscheiden, die auf Selbsttötung standen. Dabei wurden Geschichten niedergeschrieben, die ein Sittengemälde Bayerns von seiner Nachtseite her entstehen lassen – eine bayerische histoire noire.

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

Friedrich Pustet GmbH & Co. KG

Gutenbergstraße 8
93051 Regensburg, DE

verlag@pustet.de

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