Adelige Selbstbehauptung und romantische Selbstentwürfe
Die ¿queeren¿ Inszenierungen Herzog Augusts von Sachsen-Gotha-Altenburg (1772-1822)
Campus eBooks
ISBN 978-3-593-45146-6
Standardpreis
Bibliografische Daten
eBook. PDF. Weiches DRM (Wasserzeichen)
2022
Umfang: 387 S.
Verlag: Campus eBooks
ISBN: 978-3-593-45146-6
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Geschichte und Geschlechter
Produktbeschreibung
Herzog August von Sachsen-Gotha-Altenburg (1772-1822) wurde lange verklärt, ob abwertend als verweiblichter Mann oder glorifizierend als Ahnherr der Homosexuellenbewegung, ob durch vorsichtige Formulierungen wie 'Sonderling' oder unmissverständliche Atteste des Wahnsinns. Patricia Kleßen blickt auf seine vermeintlichen Eigenheiten im Spiegel der Zeit um 1800 und lässt ihm durch ihre differenzierte historiografische Betrachtung Gerechtigkeit widerfahren: Vor dem Hintergrund einer Krise des Adels suchte Herzog August Anschluss an die richtungsweisenden intellektuell-ästhetischen 'Suchbewegungen' romantischer Kreise und inszenierte sich als ambivalente Kunstfigur, als 'echtes Original'.
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