Der Schutz vor intersektioneller Diskriminierung im Arbeitsrecht
Eine rechtsvergleichende Untersuchung des US-amerikanischen und des europäischen Antidiskriminierungsrechts
Mohr Siebeck
ISBN 978-3-16-200501-4
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
2026
Umfang: 376 S.
Format (B x L): 15.5 x 23.2 cm
Verlag: Mohr Siebeck
ISBN: 978-3-16-200501-4
Produktbeschreibung
Das deutsche Antidiskriminierungsrecht weist infolge seiner an einem eindimensionalen Analyseparadigma ausgerichteten Benachteiligungsprüfung strukturelle Defizite bei der Erfassung mehrdimensionaler Benachteiligungskonstellationen auf. Während das europäische und das US-amerikanische Antidiskriminierungsrecht trotz unterschiedlicher rechtshistorischer Entwicklungen vergleichbare kategorial orientierte und enumerativ ausgestaltete Normstrukturen aufweisen, haben sich in der US-amerikanischen Rechtsordnung bereits differenziertere Ansätze zum Umgang mit intersektioneller Diskriminierung entwickelt. Vor diesem Hintergrund untersucht Anna-Katharina Klus die dogmatischen Voraussetzungen einer Anerkennung intersektioneller Diskriminierung im deutschen und europäischen Antidiskriminierungsrecht. Unter Rückgriff auf die in der US-amerikanischen Rechtsordnung entwickelten Ansätze zeigt die Autorin, dass intersektionelle Diskriminierung als autonome Form mehrdimensionaler Benachteiligung insbesondere über § 4 AGG systemkonform anerkannt werden kann.
Autorinnen und Autoren
Produktsicherheit
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