Kruck

„Kommt her, mir nach!“ (Mk 1,17) – Aufbrechen und Unterwegssein als Kennzeichen christlicher Existenz

Kovac, J

ISBN 978-3-339-14884-1

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Softcover

2026

4 s/w-Abbildungen, 1 Farbabbildung, 2 s/w-Tabelle.

Umfang: 186 S.

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 237

Verlag: Kovac, J

ISBN: 978-3-339-14884-1

Weiterführende bibliografische Daten

Produktbeschreibung

„Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern wir suchen die zukünftige“ (Hebr 13,14), so bringt der Hebräerbrief das Wesen christlicher Existenz prägnant auf den Punkt und beschreibt den Menschen damit in seinem tiefsten Wesen als homo viator, als Pilger. Entsprechend prägt der Topos des Aufbruchs und des Unterwegsseins die Bibel vom ersten bis zum letzten Buch. Als Repräsentant für die Haltung des Aufbruchs par excellence gilt im Alten Testament der Stammvater Abraham, der auf Gottes Aufruf hin alles verlassen hat. Ebenso steht der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten sinnbildlich für die Haltung aufzubrechen und sich auf den Weg zu machen. Im Neuen Testament sind es die Jünger, die auf Jesu Ruf hin alles zurückgelassen haben und ihm nachgefolgt sind, aber auch der Völkerapostel Paulus bricht nach seinem Bekehrungserlebnis unverzüglich auf, um das Evangelium „bis an die Grenzen der Erde“ (Apg 1,8) zu tragen. Im Laufe der Kirchengeschichte sind bis zum heutigen Tag unzählige Menschen Gottes bzw. Jesu Aufruf gefolgt. Sie haben der an sie ergangenen Verheißung vertraut und sind ins Unbekannte hinein aufgebrochen. Am Beispiel einiger Ordensgründer wie dem Hl. Benedikt und dem Hl. Franziskus wird die Thematik von Aufbruch und Unterwegssein konkret vorgestellt ebenso wie am Beispiel ausgewählter Repräsentanten, die sich bewusst für eine lebenslange Pilgerexistenz in der Fremde entschieden haben. Zu diesen gehören u.a. die iro-schottischen Mönche, die im 6. Jh. ihre Insel verlassen haben und auf das europäische Festland übergesetzt sind. Insofern es der Heilige Geist ist, in dem der Auferstandene dauerhaft zugegen ist und der die Gläubigen antreibt, wird speziell auf ihn als „Motor“ der gesamten Heilsgeschichte näher eingegangen, denn bis heute durchweht der Geist die Welt und wirkt kraftvoll in den Sakramenten der Kirche, durch welche die Gläubigen auf ihrem Weg durch die Zeit gestärkt werden.

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