Leonhardt

Religion und Politik im Christentum

Vergangenheit und Gegenwart eines spannungsreichen Verhältnisses

Nomos

ISBN 978-3-8487-2104-7

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Bibliografische Daten

Monografie

Buch. Hardcover

2017

Umfang: 477 S.

Format (B x L): 17,3 x 24,4 cm

Gewicht: 955

Verlag: Nomos

ISBN: 978-3-8487-2104-7

Produktbeschreibung

Das Verhältnis von Religion und Politik wird seit einiger Zeit kontrovers diskutiert. Ist Religion grundsätzlich ein Gewaltgenerator? Gefährden oder sichern Religionen den gesellschaftlichen Frieden? Sind manche Religionen aus sich heraus friedlicher als andere? Vor dem Hintergrund solcher und ähnlicher Fragen zeichnet der Autor die Entwicklung des Christentums nach. Dessen Aufstieg zu einer dominanten und vielfach intoleranten Religion kommt ebenso zur Sprache wie die Auseinandersetzungen zwischen Papst- und Kaisertum im Mittelalter. Ausführlich wird dargestellt, wie die Konfessionalisierung des Christentums infolge der Reformation dazu führte, dass sich die religiösen Streitparteien schließlich mit einer friedlichen Koexistenz abfanden. Zu einer positiven Würdigung von Religionsfreiheit und Pluralismus kam es im deutschen Protestantismus freilich erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, nach einer unheilvollen Phase ideologischer Politisierungen des Christentums. Das gegenwärtige evangelische Christentum in Deutschland kann damit als Beispiel für die gelungene Zivilisierung einer Religion gelten.

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Abstract The relationship between religion and politics has been a subject of controversial debate for many years. Does religion fundamentally incite violence? Do religions endanger or ensure peace in society? Are some religions, by their very nature, more peaceful than others? The author of this study traces the development of Christianity in order to answer these and other questions, and in doing so he discusses not only Christianity’s evolution into a dominant and, in many ways, intolerant religion, but also the disputes between the papacy and empires during the Middle Ages. The study also presents a detailed account of how the denominationalism of Christianity as a result of the Reformation led to conflicting religious factions finding a way to coexist peacefully. Of course, it was not until the second half of the 20th century, after a disquieting period of Christianity being politicised ideologically, that German Protestantism began to approve of religious freedom and pluralism to a greater extent. But still, because of this development Protestantism in Germany can be regarded as a prime example of how a religion can be civilised successfully.

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Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Waldseestr. 3-5
76530 Baden-Baden, DE

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