Lepsius / Nußberger / Waldhoff / Walter

Erscheint in Kürze

Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart. Neue Folge

Mohr Siebeck

ISBN 978-3-16-200691-2

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Hardcover

2026

Umfang: 759 S.

Format (B x L): 17 x 24 cm

Gewicht: 564

Verlag: Mohr Siebeck

ISBN: 978-3-16-200691-2

Produktbeschreibung

Der vorliegende Jahrgang widmet sich im Schwerpunkt der Frage nach dem Zustand und der Zukunft der Gesetzgebung. Beispielgebend ist die hochentwickelte Gesetzgebungswissenschaft in der Schweiz. Auf Deutschland bezogen werden die besonderen Herausforderungen der Gesetzgebung von der Umsetzung von Richtlinien ins nationale Recht über die Besonderheiten der Landesgesetzgebung bis hin zur kommunalen Rechtssetzung diskutiert. Thema sind auch die aus der Verfassung ableitbaren Regeln für eine partizipative und rechtzeitig reagierende Bundesgesetzgebung. Erörtert wird zudem algorithmisches Hoheitshandeln als Zukunftsvision. Der Aufsatzteil umfasst einen deutsch-französischen Rechtsvergleich zur parlamentarischen Willensbildung bei fehlenden Mehrheiten, eine Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Art. 2 EUV, einen Vorschlag zur Präzisierung der Definition von Bundesstaatlichkeit und eine Erörterung der verfassungsrechtlichen Fundierung der Antisemitismusbekämpfung. Das Debattenthema greift „Narrative im Recht" auf. Die Beiträge beleuchten den theoretischen Mehrwert einer auf Narrativen beruhenden Rechtsanalyse und diskutieren verschiedene Narrative zu Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie zu Polen, Russland und Japan. In der Abteilung „Portraits und Erinnerungen" wird das Werk von Peter Häberle aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Daneben finden sich ein Interview mit der ehemaligen Bundesverfassungsrichterin Gertrude Lübbe-Wolff sowie persönliche Reflexionen zu „Staatsräson" und zum Unrecht bei der Aufarbeitung von nationalsozialistischem Unrecht. Die Rekonstruktion der Aufarbeitung des politischen Mordes von Georg August Zinn illustriert das Funktionieren der Justiz im Nachkriegsdeutschland. Zudem enthält das Jahrbuch Beiträge zu den verfassungsrechtlichen Entwicklungen in der Türkei, Südkorea, China und zum „Asian Constitutionalism". Zum Landesverfassungsrecht werden die Entwicklung in Österreich sowie die Desiderate einer Stärkung der Resilienz der Landesverfassungsgerichtsbarkeit in Deutschland aufgegriffen.
This volume focuses in particular on the status quo and future of legislation. The highly developed field of legislative studies in Switzerland serves as an important example. With regard to Germany, the contributions discuss the specific challenges of legislation, ranging from the implementation of EU directives into national law to the particularities of state legislation and municipal rule-making. The constitutional requirements for participatory and timely federal legislation are also examined, as is the prospect of algorithmic governmental decision-making as a future vision. The articles section includes a Franco-German comparative analysis of parliamentary decision-making in situations without clear majorities, a discussion of the significance of Article 2 TEU, a proposal to refine the definition of federalism, and an examination of the constitutional foundations of combating antisemitism. The debate section addresses "Narratives in Law." The contributions explore the theoretical value of narrative-based legal analysis and discuss different narratives concerning Germany, Austria and Switzerland, as well as Poland, Russia, and Japan. In the section "Portraits and Remembrances," the work of Peter Häberle is examined from various perspectives. It also includes an interview with former Federal Constitutional Court justice Gertrude Lübbe-Wolff and personal reflections on "reason of state" („Staatsräson") and injustice in dealing with the legacy of National Socialist crimes. The reconstruction of the investigation into the political murder of Georg August Zinn illustrates how the justice system operated in post-war Germany. The yearbook further contains contributions on constitutional developments in Turkey, Southkorea, and China, as well as on "Asian constitutionalism." In the field of state constitutional law, developments in Austria and the need to strengthen the resilience of state constitutional courts in Germany are addressed.

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

Jana Trispel

Wilhelmstraße, 18
72074 Tübingen, DE

trispel@mohrsiebeck.com

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