Mehring

Erschienen: 22.07.2026

Carl Schmitts literarische Prägung

Fünf Vorträge zum Kanon und "Geist" des Werkes

ISBN 978-3-465-14773-2

Standardpreis


91,20 €

lieferbar, ca. 10 Tage

Preisangaben inkl. MwSt. Abhängig von der Lieferadresse kann die MwSt. an der Kasse variieren. Weitere Informationen

Bibliografische Daten

Online-Produkt

2026

Umfang: 144 S.

ISBN: 978-3-465-14773-2

Weiterführende bibliografische Daten

Das Werk ist Teil der Reihe: Klostermann Rote Reihe; 174

Produktbeschreibung

Carl Schmitt (1888–1985), the constitutional theorist whose work has been the subject of global debate, became acquainted with the Expressionist poet Theodor Däubler (1876–1934) at an early age and published his first monograph on Däubler’s ‘Northern Lights’ vision of the philosophy of history as early as 1916. Reinhard Mehring examines Schmitt’s canonisation policies, his literary influences and his political-theological aesthetics which distances him from Heidegger and brings him closer to Däubler, whom Schmitt praised throughout his life as a ‘poet for tomorrow’. This is documented for the first time through Schmitt’s personal copies, illustrated by Däubler’s work and confirmed by the publication of previously unknown sources. Mehring analyses and puts into perspective the legend of Schmitt’s ‘Catholic turn’ towards Annette von Droste-Hülshoff and Konrad Weiß. Schmitt’s departure from conventional Christianity is further demonstrated by his reflections on Kaspar Hauser as the ‘last Christian myth’. Instead of conceiving a book on Hitler or else an open retrospective examination of National Socialism, Schmitt after the war went on to write the Shakespeare book “Hamlet or Hecuba”, which is here discussed as a didactic text and an esoteric legend concerning Schmitt’s own role in National Socialism.
Der weltweit diskutierte Staatsrechtler Carl Schmitt (1888-1985) lernte früh den expressionistischen Dichter Theodor Däubler (1876-1934) kennen und publizierte bereits 1916 eine erste Monographie über dessen geschichtsphilosophische Nordlicht-Vision. Reinhard Mehring erörtert Schmitts Kanonpolitik, seine literarische Prägung und politisch-theologische Ästhetik, die ihn von Heidegger entfernt und Däubler annähert, den Schmitt zeitlebens als „Dichter für morgen“ pries. Das wird erstmals auch aus den Handexemplaren belegt, an Däublers Werk erläutert und auch durch den Abdruck bislang unbekannter Quellen bestätigt. Mehring analysiert und relativiert die Legende von einer katholischen Kehre Schmitts zu Annette von Droste-Hülshoff und Konrad Weiß. Schmitts Abkehr von geläufigem Christentum wird auch an seinen Überlegungen zu Kaspar Hauser als „letztem christlichen Mythos“ gezeigt. Anstelle eines Hitler-Buches oder einer offenen rückblickenden Betrachtung des Nationalsozialismus schrieb Schmitt in der frühen Bundesrepublik dann das Shakespeare-Buch "Hamlet oder Hekuba", das abschließend als didaktischer Text und esoterische Legende zu Schmitts eigener Rolle im Nationalsozialismus erörtert wird.

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

Vittorio Klostermann GmbH

Westerbachstraße 47, Haus 1, 2. OG
60489 Frankfurt am Main, DE

verlag@klostermann.de

Topseller & Empfehlungen für Sie

Ihre zuletzt angesehenen Produkte

Rezensionen

Dieses Set enthält folgende Produkte:
    Auch in folgendem Set erhältlich:

    • nach oben

      Ihre Daten werden geladen ...