Schernikau und die Poetik der Affirmation
De Gruyter
ISBN 978-3-11-144155-9
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2024
Umfang: 247 S.
Verlag: De Gruyter
ISBN: 978-3-11-144155-9
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Deutsche Literatur. Studien und Quellen
Produktbeschreibung
Die Arbeit ist der Versuch einer zusammenh"ngenden historisierenden Lekt¿re der wichtigsten Essays und fiktionalen Prosatexte des Schriftstellers Ronald M. Schernikau (1960-1991). Der schwule Kommunist erkl"rte das Lob zur k¿nstlerischen Strategie, formulierte gleichzeitig eine avancierte Gesellschaftskritik und verteidigte den realen Sozialismus auch gegen die Realit"t. Im Verlauf mehrerer Einzelstudien werden Themen, Schreibweisen und schlieálich auch die Widerspr¿che, in die sich ein solches Projekt verstricken muss, analysiert. Vor dem Hintergrund zentraler politischer und "sthetischer Debatten der 1970er und -80er Jahre werden so die Umrisse einer politischen Poetik nachgezeichnet, die der Sch"nheit verpflichtet ist. Ein weiteres Augenmerk liegt dabei auf theorie- und bewegungsgeschichtlichen Aspekten.
Gibt es ein schwules Schreiben jenseits einer auktorialen Selbstpositionierung? Was w¿rde eine kommunistische Literatur auszeichnen? Schernikau verhandelt poetologische Fragen um die Konzepte Autorschaft, Realismus und Werk, die nicht nur an gegenw"rtige Diskurse anschlussf"hig sind, sondern auf die Kernprobleme der politischen Literatur des Zwanzigsten Jahrhunderts verweisen.
Lucas Mielke, Berlin.Autorinnen und Autoren
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