Möller

Gewaltverhältnisse

Staat und Gesellschaft nach Hobbes und Hegel

Vittorio Klostermann

ISBN 978-3-465-04768-1

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Softcover

2026

Umfang: 500 S.

Format (B x L): 12,3 x 20 cm

Verlag: Vittorio Klostermann

ISBN: 978-3-465-04768-1

Weiterführende bibliografische Daten

Das Werk ist Teil der Reihe: Klostermann Weiße Reihe

Produktbeschreibung

Die moderne Entzweiung von Staat und Gesellschaft setzt eine Dialektik der Gewalt frei: Aufgabe des Staats ist es seitdem nicht bloß, Gewalt anzuwenden, sondern sie so auszuüben, dass der naturhaften Gewaltdynamik der modernen Gesellschaft Einhalt geboten wird: Der Staat wendet Gewalt an, um sie aufzuheben. Diese Operation scheitert jedoch, weil der Staat dabei eine ganz eigene Gewalt freisetzt, deren Verselbständigung unsere Vorstellung von Politik grundlegend in Frage stellt. Das ist die These, die André Möller in seiner systematischen Lektüre von Thomas Hobbes’ „Leviathan“ und G. W. F. Hegels „Grundlinien der Philosophie des Rechts“ entwickelt. Die Entfaltung der Dialektik der modernen Staatsgewalt in zwei Gestalten (einer „Dialektik der Immunität“ und einer „Dialektik der Bildung“) hat aber kein rein negatives Ergebnis. Aus ihr ergeben sich auch erste Anhaltspunkte einer anderen Politik, die das Erlöschen der Gewalt, das der moderne Staat versprochen hatte, eines Tages ermöglichen könnte.

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

Vittorio Klostermann GmbH

Westerbachstraße 47, Haus 1, 2. OG
60489 Frankfurt am Main, DE

verlag@klostermann.de

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