Die Sakralisierung der Identität
Eine Soziologie der Identitätspolitik
Campus Verlag Digital
ISBN 978-3-593-46195-3
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Bibliografische Daten
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2025
Umfang: 312 S.
Verlag: Campus Verlag Digital
ISBN: 978-3-593-46195-3
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Politik der Geschlechterverhältnisse
Produktbeschreibung
Identitätspolitik gehört zu den meistdiskutierten Themen der Gegenwart. Marlene Müller-Brandeck bietet eine gesellschaftstheoretische Analyse des Phänomens und beschreibt die Ungleichheitskonstruktion, die Identitätspolitik zugrunde liegt. Im historischen Vergleich mit der Arbeiter- und Frauenbewegung des vergangenen Jahrhunderts zeigt sie auf, wie sich Vorstellungen von sozialer Ungleichheit und Identität in Gesellschaft gewandelt haben und wie sich diese Veränderungen in Kämpfen für gleiche Rechte, Teilhabe und Anerkennung niederschlagen. Identitätspolitik versteht Identität als Produkt von Privilegien und Diskriminierungen in unterschiedlichen Dimensionen. Monokausale Erklärungen für soziale Ungleichheit verlieren so an Plausibilität. Die Autorin beobachtet in der identitätspolitischen Semantik eine neue Wertorientierung - die Sakralisierung der Identität -, die den Schutz vor Identitätsverletzungen und die Rücksicht auf die Selbstwahrnehmung anderer zum höchsten Gut erklärt.
Autorinnen und Autoren
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