Peters

Erscheint in Kürze

Die teleologische Reduktion im Strafrecht

Mohr Siebeck

ISBN 978-3-16-200190-0

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Hardcover

2026

Umfang: 370 S.

Format (B x L): 15,5 x 23,2 cm

Verlag: Mohr Siebeck

ISBN: 978-3-16-200190-0

Produktbeschreibung

Die teleologische Reduktion ist fester Bestandteil der rechtswissenschaftlichen Methodenlehre, auch wenn sie nicht unumstritten ist. Insbesondere im Strafrecht erfreut sie sich seit jeher großer Beliebtheit und hat an vielen Stellen zu Modifikationen des Strafgesetzbuches geführt. Vor diesem Hintergrund überrascht es, dass das theoretische Fundament dieser Figur bislang kaum zum Gegenstand vertiefter rechtswissenschaftlicher Untersuchungen gemacht wurde. Kristina Peters unternimmt es, die offenen Fragen zu klären, die hinsichtlich des Einsatzes dieses Instruments im Strafrecht bestehen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die teleologische Reduktion als Phänomen betrachtet werden kann, anhand dessen sich der Entwicklungsstand der Rechtswissenschaft im Allgemeinen und der Strafrechtswissenschaft im Besonderen untersuchen lässt. Ihre Analyse zeigt, dass das rechtswissenschaftliche beziehungsweise strafrechtswissenschaftliche System einen hohen Entwicklungsgrad erreicht hat, auch wenn insoweit noch Lücken sichtbar werden. Im Zuge einer axiomatischen Rekonstruktion der teleologischen Reduktion lässt sich diese als eine rechtswissenschaftliche Theorie deuten, die sich aus Bedeutungsproklamationsverfahren, Inhaltsaxiomen einschließlich deren bereichsspezifischen Ausprägungen sowie bereichsspezifischer Dogmatik zusammensetzt. Bei ihrem Einsatz im Strafrecht wird kein überholtes Ideal wie etwa die Realisierung einer „wahren Bedeutung" oder einer vom Recht losgelösten „Gerechtigkeit" verfolgt. Stattdessen handelt es sich um ein hochgradig bereichsspezifisch entworfenes Flexibilisierungsinstrument, das teleologische Störungen im axiomatischen Netz zu beseitigen vermag.
Teleological reduction is an established component of legal methodology, even though it is not without controversy. Particularly in criminal law, it has long enjoyed great popularity and, in many places, has led to modifications of the Criminal Code. Against this background, it is surprising that the theoretical foundations of this doctrine have so far scarcely been the subject of in-depth legal scholarship. The aim of the present study was to clarify the unresolved questions that remain regarding the use of this instrument in criminal law. Kristina Peters concludes that teleological reduction can be viewed as a phenomenon through which the level of development of legal scholarship in general, and criminal law scholarship in particular, can be examined. Her analysis shows that the system of legal scholarship-and criminal law scholarship specifically-has reached a high level of development, even if certain gaps are still apparent. In the course of an axiomatic reconstruction of teleological reduction, it can be interpreted as a legal theory composed of meaning-proclamation procedures, substantive axioms (including their domain-specific manifestations), and domain-specific doctrine. When applied in criminal law, it does not pursue an outdated ideal such as realizing a "true meaning" or a notion of "justice" detached from the law. Rather, it is a highly domain-specific instrument of flexibilization, capable of eliminating teleological disruptions within the axiomatic network.

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

Jana Trispel

Wilhelmstraße, 18
72074 Tübingen, DE

trispel@mohrsiebeck.com

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