Das Recht auf körperliche Unversehrtheit und der biomedizinische Fortschritt im Genome Editing
Eine Untersuchung der rechtlichen Herausforderungen der Anwendung von CRISPR-Cas im menschlichen Zellsystem am Maßstab des Art. 3 GRCh unter Berücksichtigung der unionsrechtlichen Kompetenzverteilung
Duncker & Humblot
ISBN 978-3-428-19680-7
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2026
Umfang: 410 S.
Format (B x L): 15,7 x 23,3 cm
Gewicht: 740
Verlag: Duncker & Humblot
ISBN: 978-3-428-19680-7
Produktbeschreibung
CRISPR/Cas zählt zu den folgenreichsten biomedizinischen Innovationen der Gegenwart und eröffnet bislang ungeahnte Möglichkeiten gezielter Eingriffe in das menschliche Genom. Die damit verbundenen medizinischen Hoffnungen stehen jedoch einer Vielzahl ethischer und rechtlicher Herausforderungen gegenüber, die eine verantwortungsvolle Regulierung erforderlich machen. Die Autorin widmet sich in ihrer Arbeit der unionsrechtlichen Analyse der medizinisch intendierten und medizinisch nicht intendierten Anwendung von CRISPR/Cas im menschlichen Zellsystem. Im Mittelpunkt steht die Bewertung solcher Eingriffe am Maßstab des Rechts auf körperliche Unversehrtheit nach Art. 3 GRCh. Untersucht werden sowohl Eingriffe in Soma- und Keimzellen als auch die unionsrechtlichen Kompetenzen zur Regulierung der Technologie. Neben der dogmatischen Einordnung werden ethische Argumentationslinien reflektiert und ausgewählte zukünftige Anwendungsszenarien einer rechtlichen Bewertung unterzogen.
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