Eine nicht-punitive Welt durch Technik?
Strafrechtsbegrenzungsdiskussion am Beispiel der Legitimation des Arzneimittelfälschungsstrafrechts in einer zunehmend technisch-digitalen Präventionsgesellschaft
Duncker & Humblot
ISBN 978-3-428-19532-9
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2026
19 s/w-Abbildungen, 10 s/w-Tabelle. Dissertation.
Umfang: 953 S.
Format (B x L): 23.9 x 17 cm
Gewicht: 1510
Verlag: Duncker & Humblot
ISBN: 978-3-428-19532-9
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge
Produktbeschreibung
Ausgehend von Vorfällen mit Arzneimitteln (Bottrop/Lunapharm) in einem technisch gut geschützten Bereich fragt die Arbeit, ob und wie Technik die Legitimation des Arzneimittelfälschungsstrafrechts beeinflussen oder in Frage stellen kann. Erörtert wird, wie umfangreich technische Vorkehrungen Arzneimittel bereits schützen. Aufgrund dieses Einsatzes von Technik diskutiert die Arbeit strafrechtsbegrenzende Überlegungen u.a. von R. Brownsword und M. Rich sowie Ultima Ratio und Verhältnismäßigkeitsprinzip. Unter Rückgriff auf normen- und straftheoretische Argumente wird Legitimationsgründen für den Einsatz von Strafe im Arzneimittelfälschungsbereich nachgegangen. Untersucht wird, in welchem Ergänzungsverhältnis Strafrecht und Technik zur Eindämmung von Delinquenz stehen sollten. Die Arbeit plädiert für einen die Funktionslogik des Strafrechts tragenden Einsatz technischer Sozialkontrollmittel. Aus den theoretischen Befunden folgen Vorschläge zur Stärkung des formellen Strafanspruchs.
Autorinnen und Autoren
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