Einwilligungsfähigkeit als Schlüssel zu Selbstbestimmung und Schutz in der medizinischen Behandlung
Eine rechtswissenschaftliche Untersuchung: Deutschland, Polen, Österreich
Duncker & Humblot
ISBN 978-3-428-19872-6
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
2026
1 s/w-Tabelle.
Umfang: 272 S.
Format (B x L): 15,7 x 23,3 cm
Gewicht: 400
Verlag: Duncker & Humblot
ISBN: 978-3-428-19872-6
Produktbeschreibung
Wer entscheidet, wenn minderjährige oder kognitiv beeinträchtigte Menschen eine Behandlung annehmen oder ablehnen? Die Arbeit zeigt, dass das deutsche Patientenrecht zentrale Fragen der Einwilligungsfähigkeit offenlässt. Im Mittelpunkt steht die Analyse der Vorschriften zur Einwilligungsfähigkeit in der medizinischen Behandlung von Minderjährigen und Erwachsenen. Ein rechtsvergleichender Ansatz bezieht ergänzend die Regelungen in Österreich und Polen ein, um Impulse für die Weiterentwicklung des deutschen Rechts zu gewinnen. So wird deutlich, wo klarere Schutzmechanismen nötig sind – zum Wohl von Kindern und anderen besonders schutzbedürftigen Patientengruppen. Auf dieser Grundlage entwickelt die Autorin ein Stufenmodell, das Empowerment statt Ausschluss ermöglicht, sowie Reformvorschläge – vom Vetorecht für 14-Jährige bis zur »unterstützten Entscheidungsfindung« für eingeschränkt einwilligungsfähige Erwachsene.
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