Spears

Classical Quotations and Allusions in Early Christian Literature

Mohr Siebeck

ISBN 978-3-16-164392-7

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Softcover

2026

In englischer Sprache

Umfang: 290 S.

Format (B x L): 15,5 x 23,2 cm

Verlag: Mohr Siebeck

ISBN: 978-3-16-164392-7

Produktbeschreibung

Derek Spears examines classical quotations and allusions in early Christian writings up to the end of the 2nd century CE. His starting point is Paul's use of an iambic trimeter in 1 Corinthians. From there, the author takes a linear approach, beginning with the New Testament and the Apostolic Fathers. He questions in the NT interpretations of quotes and allusions that are too often seen in the light of the literature historically most studied in schools and universities (i.e. that from Homer to the end of the 3rd century BCE) and argues it may not reflect the background socially and educationally of early Christian writers. The author then discusses Christian apologists, especially Justin Martyr and Clement of Alexandria and notes a growing confidence in engaging with classical authors: Justin is the first to name them explicitly, while Clement quotes them extensively. Instead of listing all of Clement's 1,700 references, the author compares his literary approach to that of contemporary miscellanists like Aulus Gellius and Athenaeus. He suggests that Christian authors created their own collections rather than relying on hypothetical florilegia. Their effective quotation practice indicates a familiarity with original sources. By tracing this development, Derek Spears shows how the growing number of classically educated individuals in the Christian community influenced the way the classical tradition was adopted and reinterpreted for Christian purposes.
Derek Spears analysiert klassische Zitate und Anspielungen in frühchristlicher Literatur bis zum Ende des 2. Jh. n. Chr. Den Ausgangspunkt bildet der von Paulus in 1Kor 15 zitierte iambische Trimeter. Von dort aus untersucht der Autor zunächst das Neue Testament sowie die Apostolischen Väter. Er hinterfragt die bislang dominante Lesart, die diese Texte zu häufig durch das Prisma der klassischen Bildung des 5. und 4. Jahrhunderts v.Chr. interpretiert haben eine Art von Bildung, wie sie an späteren Schulen und Universitäten vermittelt wurde, die jedoch möglicherweise nicht die Lebenswelt der ersten Christen widerspiegelt. Im weiteren Verlauf richtet Derek Spears den Blick auf Justin den Märtyrer, die Apologeten und Clemens von Alexandrien. Dabei hebt er hervor, dass die klassische Zitierpraxis in christlichen Texten zunehmend an Selbstverständlichkeit gewinnt. Justin nennt als erster explizit klassische Autoren; Clemens schließlich zitiert sie in großem Umfang. In der Auseinandersetzung mit Clemens wird dessen literarische Praxis mit der von Autoren wie Aulus Gellius und Athenaeus verglichen. Der Autor legt dar, dass Clemens und andere christliche Autoren als Florilegisten vorgingen, wobei die effektive Zitierweise auf eine fundierte Kenntnis der Originaltexte schließen lässt. Gezeigt wird so, wie sich mit dem Aufkommen einer literarisch gebildeten christlichen Elite auch der Umgang mit der klassischen Tradition wandelte.

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Hersteller

Jana Trispel

Wilhelmstraße, 18
72074 Tübingen, DE

trispel@mohrsiebeck.com

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