Erscheint in Kürze

Damit das Spiel beginnt

Über das Nichts

Vittorio Klostermann

ISBN 978-3-465-04751-3

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Softcover

2026

Umfang: 130 S.

Format (B x L): 12,3 x 20 cm

Gewicht: 156

Verlag: Vittorio Klostermann

ISBN: 978-3-465-04751-3

Weiterführende bibliografische Daten

Das Werk ist Teil der Reihe: Klostermann Rote Reihe; 171

Produktbeschreibung

Wherever play occurs, thinking begins. But why has the playful element in thinking increasingly receded in recent decades, at least in the two forms into which philosophy has divided – its academisation and its popularisation? In this book, the author attempts to conceive of an open game, guided by the thoughts of Adorno, Derrida, Heidegger and Kant. He no longer understands the game as an interpretation of being, but rather as something arising from nothingness: in and as a game, nothingness communicates itself to thinking, and this communication, which is playing, expresses itself in joy. To the extent that thinking itself is a game, in philosophy or in art, it has to do with nothingness. But that does not mean that it turns into nihilism. Rather, it proves to be a finite yet infinite game. Is there a counter-concept to it? Yes: evil, which itself, as a game of seduction, puts an end to all play and thus to all thinking, leading to thoughtlessness. Evil as the counter-concept to thinking play lends it its seriousness and snatches it from nothingness. Thinking play is therefore always at stake. But how does the thinking of play relate to history?
Wo gespielt wird, beginnt schon das Denken. Warum ist aber in den vergangenen Jahrzehnten das spielerische Moment im Denken zunehmend zurückgetreten, zumindest in den beiden Gestalten, in die sich die Philosophie gespalten hat – die ihrer Akademisierung und die ihrer Popularisierung? In diesem Buch unternimmt der Autor den Versuch, ein offenes Spiel zu denken, am Leitfaden der Gedanken Adornos, Derridas, Heideggers und Kants. Er versteht das Spiel nicht mehr vom Sein als dessen Auslegung, sondern vom Nichts her: Im und als Spiel teilt sich das Nichts dem Denken mit, und diese Mitteilung, die das Spielen ist, äußert sich in der Freude. In dem Maße, in dem das Denken selber ein Spiel ist, in der Philosophie oder in der Kunst, hat es mit dem Nichts zu tun. Das bedeutet aber nicht, dass es in Nihilismus umschlägt. Vielmehr erweist es sich als ein auf endliche Weise unendliches Spiel. Gibt es zu ihm einen Gegenbegriff? Ja: das Böse, das selber als Spiel der Verführung jedem Spiel und damit jedem Denken ein Ende setzt, in die Gedankenlosigkeit führt. Das Böse als Gegenbegriff zum denkenden Spiel verleiht ihm seinen Ernst und entreißt es der Nichtigkeit. Das denkende Spiel steht also immer auf dem Spiel. Wie aber verhält sich das Denken des Spiels zur Geschichte?

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

Vittorio Klostermann GmbH

Westerbachstraße 47, Haus 1, 2. OG
60489 Frankfurt am Main, DE

verlag@klostermann.de

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