Spörl (geb. Schöpper)

Erscheint in Kürze

Rechtsgeschichte der zweiten Moderne

Erik Wolfs Große Rechtsdenker der deutschen Geistesgeschichte

Mohr Siebeck

ISBN 978-3-16-200272-3

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Bibliografische Daten

Ratgeber

Buch. Hardcover

2026

Umfang: 480 S.

Format (B x L): 15.5 x 23.2 cm

Verlag: Mohr Siebeck

ISBN: 978-3-16-200272-3

Weiterführende bibliografische Daten

Produktbeschreibung

Some of the most fascinating and still influential narratives of German legal history emerged under the paradigm of intellectual history. Drawing on linguistic models, Jörg Spörl develops for the first time an analytical framework for legal-historical narratives that enables a comparative perspective on these texts and their wide range of facets. At the center of the analysis is Erik Wolf's first major intellectual-historical narrative, Große Rechtsdenker . The work is comprehensively reconstructed from contemporary reference discourses, which shed light on the choice of historical style. These perspectives converge in the aporias of a legal history of the second modernity, which unfolds its narrative along characteristic topoi of legal-theoretical discourse. In doing so, the study fills a gap in research on the legal scholar Erik Wolf. At the same time, it opens up new perspectives on questions of continuity and rupture in German legal scholarship in the first half of the twentieth century. Finally, it enables a deeper understanding of the art of legal-historical narration and offers insight into the rich forms of intellectual-historical legal history.
Einige der faszinierendsten und noch heute einflussreichen Erzählungen der deutschen Rechtsgeschichte entstanden unter dem geistesgeschichtlichen Paradigma. Jörg Spörl entwirft auf Grundlage sprachwissenschaftlicher Modelle erstmals ein Analyseraster für rechtshistorische Erzählungen, das einen vergleichenden Blick auf diese Texte und ihre Facettenvielfalt eröffnet. Im Zentrum der Analyse steht die erste große geistesgeschichtliche Erzählung der Großen Rechtsdenker Erik Wolfs. Das Werk wird umfassend aus zeitgenössischen Referenzdiskursen rekonstruiert. Sie geben Aufschluss über die Wahl des historischen Stils. Die Blickrichtungen vereinigen sich in den Aporien einer Rechtsgeschichte der zweiten Moderne, die ihr Narrativ entlang charakteristischer Topoi des rechtstheoretischen Diskurses entspinnt. Damit schließt die Arbeit eine Lücke in der Forschung zum Rechtswissenschaftler Erik Wolf und öffnet gleichzeitig Perspektiven auf die Fragen nach Kontinuität und Brüchen in der deutschen Rechtswissenschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert. Schließlich erlaubt sie ein tieferes Verständnis für die Kunst rechtshistorischen Erzählens und einen Blick auf die reichen Gestaltungen geistesgeschichtlicher Rechtsgeschichte.

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Hersteller

Jana Trispel

Wilhelmstraße, 18
72074 Tübingen, DE

trispel@mohrsiebeck.com

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