Rhythmik - Musik und Bewegung
Transdisziplinäre Perspektiven
transcript
ISBN 978-3-8376-4371-8
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
2019
37 s/w-Abbildungen, 13 Farbabbildungen.
Umfang: 446 S.
Format (B x L): 14.8 x 22.5 cm
Gewicht: 689
Verlag: transcript
ISBN: 978-3-8376-4371-8
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Musik und Klangkultur
Produktbeschreibung
Die vielfältigen Beziehungen von Musik und Bewegung in der Rhythmik zu betrachten, berührt verschiedene Kunstsparten (Musik, Tanz, Performance-Kunst, Theater, Bildende Kunst, Film).
Transdisziplinäre Schnittfeldbestimmungen sind fachimmanent und als solche für die Rhythmik historisch, gegenwärtig und zukünftig von besonderer Bedeutung. Das Buch liefert eine
Bestandsaufnahme verschiedener Ausprägungen der Rhythmik im künstlerischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Bereich.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Autor_innen aus der Rhythmik, aber auch aus der Tanz- und Bewegungswissenschaft, der Musikwissenschaft, Musiktheorie und Musikgeschichte, der Neurobiologie, der Schul- und Musikpädagogik werfen ihre je eigenen Perspektiven auf einen Fachbereich, der mit dieser Publikation belegt, dass er imstande ist, aus seiner künstlerisch-pädagogischen Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte heraus mit einem gewachsenem Selbstverständnis Verbindungen herzustellen und Eigenständigkeit zu demonstrieren.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Die u.a. durch Merleau-Ponty ausgelösten Forschungsdebatten zur Embodied Cognition und Embodied Music Cognition zeugen von einem wissenschaftlichen Desiderat, dem in den letzten Dekaden mit dem so genannten body turn auf geisteswissenschaftlicher Ebene begegnet wurde. Das an Musikhochschulen angesiedelte Fachgebiet der Rhythmik geriet dabei selten ins Blickfeld. In der bildungswissenschaftlichen Forschung wird nach Theorien und empirischen Methoden gesucht, die musikalische, körper- und leibbezogene Lehr-Lern-Prozesse zu erklären versuchen. Der Band möchte dazu beitragen die Grundlagen und Praktiken der Rhythmik als Ressource
für die Erforschung der Zusammenhänge von ›Musik und Bewegung‹ einer Fachöffentlichkeit vorzustellen und weitere transdisziplinäre Forschungen in engem Kontakt zur Rhythmik anzuregen.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Zu gern würden wir bestimmte Aspekte des Buches mit Katherine Dunham und Charles Mingus diskutieren. Dunham kam bereits früh mit der Dalcroze-Rhythmik in Kontakt. Als Tänzerin, Choreografin und Kulturanthropologin interessierte sie sich für die Zusammenhänge von Musik und Bewegung und kooperierte mit dem Jazzbassisten, Komponisten und Autor Mingus, der mit ihr und Max Roach eine ›School of Arts, Music and Gymnastics‹ für unterprivilegierte Jugendliche plante.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Das Buch ist eine Einladung Musik und Bewegung als Fundament der Rhythmik zu erkunden und sich von den transdisziplinären Bezügen zu weiterer Forschung anregen zu lassen.
Autorinnen und Autoren
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