Unruh

Religionsunterricht und Religionsfreiheit

Zur Fortentwicklung des Rechts auf religiöse Bildung in der Schule

Mohr Siebeck

ISBN 978-3-16-200071-2

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Bibliografische Daten

Ratgeber

Buch. Softcover

2026

Umfang: 120 S.

Format (B x L): 11,3 x 18,1 cm

Verlag: Mohr Siebeck

ISBN: 978-3-16-200071-2

Produktbeschreibung

Tiefgreifende religionssoziologische Veränderungen zeitigen Folgen und insbesondere Herausforderungen für den Religionsunterricht im Sinne von Art. 7 Abs. 2 und 3 GG. Während sich in der schulischen Praxis längst neue interkonfessionelle und interreligiöse Modelle etabliert haben, wird deren verfassungsrechtliche Anerkennung durch die aktuell (noch) überwiegende Dogmatik in Frage gestellt. Sie stützt sich maßgeblich auf eine Leitentscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1987, deren Tragfähigkeit für Gegenwart und Zukunft zu hinterfragen ist. Peter Unruh regt daher eine dogmatischen Öffnung an: Durch die systematische Heranziehung von Art. 4 GG als zentraler Norm des grundgesetzlichen Religionsverfassungsrechts, lassen sich neue Auslegungsperspektiven für Art. 7 Abs. 2 und 3 GG GG entwickeln. Es werden Elemente der der Dogmatik zu Art. 4 GG für die (erweiternde) Auslegung des Art. 7 Abs. 2 und 3 GG fruchtbar gemacht. Die in der Praxis begegnenden konfessions- und religionsübergreifende Modelle des Religionsunterrichts können so grundsätzlich von dem Verdikt der Verfassungswidrigkeit entlastet werden. Die Arbeit weist insgesamt einen verfassungsrechtlich fundierten Weg, auf dem die Dogmatik zu Art. 7 Abs. 2 und 3 GG den gesellschaftlichen Realitäten angepasst und die Zukunft des Religionsunterrichts religionsverfassungsrechtlich abgesichert werden kann.
Far-reaching changes in the sociology of religion have consequences and, in particular, challenges for religious education within the meaning of Article 7 (2) and (3) of the Basic Law. While new interdenominational and interreligious models have long since established themselves in school practice, their recognition under constitutional law is (still) being called into question by the currently prevailing dogmatism. It is largely based on a leading decision of the Federal Constitutional Court from 1987, the sustainability of which must be questioned for the present and the future. Peter Unruh therefore suggests a dogmatic opening: By systematically drawing on Article 4 of the Basic Law as the central norm of constitutional law on religion, new perspectives for interpreting Article 7(2) and (3) of the Basic Law can be developed. Elements of the dogmatics of Art. 4 GG are made beneficial for the (extended) interpretation of Art. 7 para. 2 and 3 GG. The interdenominational and interreligious models of religious education encountered in practice can thus be fundamentally exonerated from the verdict of unconstitutionality. Overall, the work shows a constitutionally sound way in which the dogmatics of Article 7 (2) and (3) of the Basic Law can be adapted to social realities and the future of religious education can be secured under religious constitutional law.

Autorinnen und Autoren

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Hersteller

Jana Trispel

Wilhelmstraße, 18
72074 Tübingen, DE

trispel@mohrsiebeck.com

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