Roter Säkularismus
Sozialismus und freigeistige Kultur in Deutschland 1890 bis 1933
De Gruyter
ISBN 978-3-11-169202-9
Standardpreis
Bibliografische Daten
eBook. PDF. Weiches DRM (Wasserzeichen)
2025
32 b/w ill., 7 b/w tbl..
Umfang: 485 S.
Verlag: De Gruyter
ISBN: 978-3-11-169202-9
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Religion and Its Others
Produktbeschreibung
Roter Säkularismus beleuchtet die radikale Subkultur, die an der Schnittstelle von Säkularismus und Sozialismus im späten 19. Jahrhundert in Deutschland entstand. Untersucht wird die führende Rolle freigeistiger Organisationen-wie der freireligiösen Gemeinden, der Freidenkerverbände und des Monistenbundes-bei der Propagierung einer humanistisch-monistischen Weltanschauung, die unter ehrgeizigen autodidaktischen Arbeitern und frühen Feministinnen eine breite Anhängerschaft fand. Die Studie zeigt, wie es freigeistigen Intellektuellen und Populärwissenschaftlern über Generationen hinweg gelang, führende Positionen in der Sozialdemokratischen Partei zu erlangen, die sie jedoch oft aufgrund ihrer Neigung zur Opposition wieder verloren.
Der Autor untersucht die Entwicklung des roten Säkularismus in verschiedenen Regionen Deutschlands und beleuchtet seine entscheidende Rolle in den politischen Auseinandersetzungen um Religion und Konfession, die das Land bis 1933 erschütterten. Dabei wirft er einen neuen und kritischen Blick auf die Grundannahmen der Geschichtsschreibung zur deutschen Sozialdemokratie und zur Arbeiterbewegung.
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