Wild, Jagd und Zähmung
Mensch-Tier-Begegnungen in der erzählenden Literatur des Mittelalters (6.–13. Jh.)
De Gruyter
ISBN 978-3-11-914402-5
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2026
6 Illustrationen.
Umfang: 180 S.
Format (B x L): 17 x 24 cm
Gewicht: 441
Verlag: De Gruyter
ISBN: 978-3-11-914402-5
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Literatur – Theorie – Geschichte; 36
Produktbeschreibung
Open-Access-Transformationspaket 2026 Es wimmelt nur so von Tieren in mittelalterlichen Texten und Bildern. Sie dienen nicht nur der Dekoration, denn im Verhältnis zu Tieren spiegeln sich die Menschen stets selbst. Dieses Buch untersucht Begegnungen von Menschen und Wildtieren in mittelalterlichen Erzählungen. Hier treten Bären, Löwen und Hirsche als Antagonisten des Menschen auf, die auf der Jagd bezwungen, aber auch in Szenarien der Zähmung zu Gefährten und Helfern werden können. Dieser machtvolle Gestus gegenüber einer als angsteinflößend empfundenen Natur war für das christliche Mittelalter sehr prägend. Die Begegnungen erzählen aber auch von den Freiräumen, die sich daraus eröffnen können, und thematisieren Formen der Wildheit, die nicht im Wald zu finden sind, sondern den Menschen selbst innewohnen. Untersuchungsgegenstand sind Legenden und höfische Romane des 6.–13. Jahrhunderts. Die mit Wildtieren verbundenen Motive sind für die mittelalterlichen Erzählkulturen bedeutsam und bestimmen – als eigene Form animalischer Handlungsmacht – bis heute unseren Blick auf Tiere.
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