Werner

Prognoseinstrumente in polizeilichen Entscheidungsprozessen

Mohr Siebeck

ISBN 978-3-16-200306-5

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Softcover

2026

Umfang: 410 S.

Format (B x L): 15,5 x 23,2 cm

Verlag: Mohr Siebeck

ISBN: 978-3-16-200306-5

Produktbeschreibung

Seit einigen Jahren werden vermehrt Prognoseinstrumente zur Unterstützung der polizeilichen Arbeit eingesetzt. Mittels eines standardisierten Bewertungsverfahrens sollen diese Instrumente das Risiko einschätzen, das von einer Person ausgeht, zukünftig Straftaten zu begehen. Die so erstellten Einschätzungen erlauben es der Polizei dann, die zur Verhütung von Straftaten zur Verfügung stehenden Ressourcen gezielt einzusetzen. Maja Werner arbeitet die rechtlichen Maßgaben heraus, die beachtet werden müssen, wenn ein solches Instrument für polizeiliche Zwecke entwickelt und angewendet wird. Dafür arbeitet sie zunächst die grundlegenden Strukturen heraus, die das Recht der polizeilichen Entscheidungsbildung zugrunde legt, und analysiert, wie Prognoseinstrumente rechtlich zu verorten sind. Ausgehend von dieser Einordnung zeigt sie auf, welche verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Maßgaben, denen polizeiliche Entscheidungsprozesse unterworfen sind, für Prognoseinstrumente gelten. Schon diese Analyse zeigt, dass zahlreiche rechtliche Maßgaben nicht auf die Bewältigung komplexer Datenverarbeitungsprozesse zu Prognosezwecken ausgelegt sind. Aus diesem Grund entwickelt die Autorin diese rechtlichen Anforderungen entsprechend ihrer zugrundeliegenden verfassungsrechtlichen und rechtsstaatlichen Ziele fort in Form von Vorgaben für die Konstruktion von Prognoseinstrumenten für polizeiliche Zwecke und ihre Anwendung in der polizeilichen Praxis.
In recent years, predictive instruments have increasingly been used to support police work. By means of standardized assessment procedures, these instruments are intended to evaluate the risk posed by an individual of committing criminal offenses in the future. The resulting assessments enable the police to allocate their resources for crime prevention in a more targeted manner. Maja Werner examines the legal requirements that must be observed when such an instrument is developed and applied for police purposes. To this end, she first outlines the fundamental structures underlying the legal framework of police decision-making and analyzes how predictive instruments can be situated within this framework. Building on this classification, she identifies the constitutional and administrative law standards governing police decision-making processes and shows how these standards apply to predictive instruments. This analysis already demonstrates that many of the existing legal requirements are not designed to address. This analysis already demonstrates that many of the existing legal requirements are not designed to address complex data processing procedures for predictive purposes. For this reason, the author then develops these legal requirements in line with their underlying constitutional and rule of law objectives. In doing so, she develops legal guidelines for the design of predictive instruments for police purposes and their application in police practice.

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

Jana Trispel

Wilhelmstraße, 18
72074 Tübingen, DE

trispel@mohrsiebeck.com

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