Wolfstädter

Europäisierung der Verteidigungsgüter

Zum rechtlichen Rahmen einer Europäischen Verteidigungsunion durch gemeinsames Verteidigungsgütereigentum

Mohr Siebeck

ISBN 978-3-16-200465-9

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Softcover

2026

Umfang: 310 S.

Format (B x L): 15,5 x 23,2 cm

Verlag: Mohr Siebeck

ISBN: 978-3-16-200465-9

Produktbeschreibung

In light of the Russian Federation's unlawful war of aggression against Ukraine and growing uncertainties about the reliability of the transatlantic partnership, the question of Europe's defense capability is increasingly moving to the forefront of political and public debate. With reference to European sovereignty, policymakers are increasingly seeking solutions at the EU level that can meaningfully complement NATO. However, within EU law, the Common Security and Defense Policy is a special regulatory area that is largely exempt from the EU's typical principles of supranationality and instead relies on intergovernmental cooperation. Laura Maria Wolfstädter develops a reform proposal that divides the concept of armed forces into a personnel component and a material component, thereby allowing ownership of defense equipment to be concentrated in a yet-to-be-established European Defense Union. The proposed reform would strengthen Europe's military capabilities by enabling a division of financial responsibilities and enhancing interoperability. This Europeanization of defense equipment is complemented by a mutual defense clause among EU Member States that goes beyond the scope of the current solidarity clause. With her vision for Europe's future defense architecture, the author provides a basis for discussion for current reform efforts concerning the EU's Common Security and Defence Policy.
Die Frage europäischer Verteidigungsfähigkeit rückt angesichts eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der Russischen Föderation gegen die Ukraine und zunehmender Unsicherheiten über die Verlässlichkeit der transatlantischen Partnerschaft immer mehr in den politischen und gesellschaftlichen Vordergrund. Mit dem Verweis auf europäische Souveränität werden Lösungsansätze zunehmend auf Ebene der EU gesucht, welche die NATO sinnvoll ergänzen können. Allerdings ist im Unionsrecht die gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik ein besonderer Regelungsbereich, der den EU-typischen Grundsätzen der Supranationalität in weiten Teilen entzogen ist und auf zwischenstaatliche Kooperation zurückverweist. Laura Maria Wolfstädter entwickelt einen Reformvorschlag, der den Begriff der Streitkräfte in einen personellen und einen materiellen Teil aufspaltet und es so erlaubt, das Verteidigungsgütereigentum bei einer noch zu gründenden Europäischen Verteidigungsunion anzusiedeln. Die vorgeschlagene Reform wird die europäischen militärischen Fähigkeiten verbessern, indem finanzielle Ressourcen arbeitsteilig eingesetzt werden und Interoperabilität gestärkt wird. Ergänzt wird die Europäisierung der Verteidigungsgüter durch eine Bündnisklausel zwischen den EU-Mitgliedstaaten, die inhaltlich über die heutige Beistandsklausel hinausgeht. Mit ihrem Konzept einer europäischen Verteidigung der Zukunft bietet Laura Maria Wolfstädter eine Diskussionsgrundlage für aktuelle Reformüberlegungen zur Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU.

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

Jana Trispel

Wilhelmstraße, 18
72074 Tübingen, DE

trispel@mohrsiebeck.com

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