Zentschenko

Frühneuzeitlicher Orientalismus

Literarische Imaginationen des Orients vom 16. bis zum 18. Jahrhundert

Carl Winter

ISBN 978-3-8253-9702-9

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Hardcover

2026

Umfang: 304 S.

Format (B x L): 15,5 x 23,5 cm

Verlag: Carl Winter

ISBN: 978-3-8253-9702-9

Weiterführende bibliografische Daten

Das Werk ist Teil der Reihe: Beihefte zum Euphorion; 127

Produktbeschreibung

Motive des ‚Orientalismus‘, wie von Edward Said geprägt, sucht man für gewöhnlich in Literaturen ab dem 19. Jahrhundert. In kritischer Auseinandersetzung mit diesem Konzept untersucht Björn Zentschenko nun mögliche Vorformen des ‚Orientalismus‘ in Texten der Frühen Neuzeit. Ausgehend von der Kreuzzugsideologie des späten Mittelalters zeichnet er nach, wie zwischen ‚Türkengefahr‘ und märchenhafter Verklärung des Orients ein Diskursraum aufgespannt wird, in welchem die rhetorisch angelegte Literatur der Frühen Neuzeit eine besondere Stellung einnimmt. Exemplarische Fallstudien zeigen die Thematik des Orients beispielsweise bei Sachs, Gryphius, Lohenstein, Cronegk, Haller, Lessing oder Goethe. Welche wissensgeschichtlichen Veränderungen führen im Laufe der Frühen Neuzeit dazu, dass sich die Imaginationen des Orients von einer religiösen ‚refutatio‘ zu einer romantischen Verklärung verändern?

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Hersteller

Universitätsverlag WINTER GmbH Heidelberg

Dossenheimer Landstraße 13
69121 Heidelberg, DE

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