ZEuP • Zeitschrift für Europäisches Privatrecht
26. Jahrgang
C.H.BECK
ISBN 09433929
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Bibliografische Daten
Zeitschrift
Zeitschrift. Softcover
26. Jahrgang. 2018
Verlag: C.H.BECK
ISBN: 09433929
Produktbeschreibung
Europäisches Zivil- und Wirtschaftsrecht – mit der ZEuP wissen Sie Bescheid
Das Europäische Zivil- und Wirtschaftsrecht gewinnnt in Wissenchaft und Praxis zunehmend an Bedeutung. Die Hauptplattform für die diesbezügliche Diskussion bietet die ZEuP.
8 gute Gründe, die ZEuP zu lesen ...
- 1. Leitartikel zur europäischen Rechtspolitik
- 2. Aufsätze
Entwicklungsberichte und Entscheidungsbesprechungen zum Privatrecht der europäischen Staaten - 3. Jährliche Übersichten zur Rechtsprechung des EuGH
- 4. Regelmäßige Berichte über die Rechtsprechung zum UN-Kaufrecht und zum europäischen Kollisionsrecht
- 5. Materialien zur Entwicklung des europäischen Rechts
- 6. Rezensionen von Neuerscheinungen und übergreifende Einführungen in die Rechtsliteratur der europäischen Nachbarstaaten
- 7. Berichte über wichtige Tagungen, Kongresse und Veranstaltungen
- 8. Prominente Autoren aus dem In- und Ausland.
Die Herausgeberinnen und Herausgeber der ZEuP freuen sich, hiermit den ZEuP-Preis für studentische Beiträge für das Jahr 2026 auszuloben. Dieser von der Gerda-Henkel-Stiftung finanzierte Preis wird seit 1993 für die beste Arbeit aus den Bereichen europäische Rechtsgeschichte, Rechtsvergleichung, europäisches Privatrecht sowie internationales Privat- und Zivilverfahrensrecht verliehen und ist mit € 500 dotiert. Die zehn besten Einsendungen werden zudem mit einem Jahresabonnement der ZEuP prämiiert.
Zur Teilnahme eingeladen sind alle Studentinnen und Studenten der Rechtswissenschaft mit Arbeiten, die vor dem Ersten Staatsexamen oder einem vergleichbaren ausländischen Abschluss entstanden und methodisch und thematisch von der Europäisierung des Privatrechts inspiriert sind – es darf sich dabei um aktuelle, mindestens mit „gut“ bewertete Seminararbeiten ebenso handeln wie um eigens für die Preisbewerbung verfasste Aufsätze. Seminararbeiten dürfen inhaltlich unverändert eingereicht werden. Masterarbeiten und vergleichbare Arbeiten kommen für den ZEuP-Preis nicht in Betracht, auch nicht in gekürzter Form. Die Beiträge sollen bei Professor Dr. Reinhard Zimmermann, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Mittelweg 187, 20148 Hamburg, in ausgedruckter Form sowie zusätzlich elektronisch (als Word- oder pdf-Datei) unter r.zimmermann@mpipriv.de eingereicht werden. Der Umfang ist begrenzt auf 30 Seiten (Deckblatt und Verzeichnisse nicht eingerechnet) mit links 5cm und im Übrigen je 2cm Rand; im Text sind Schriftgröße 12pt und Zeilenabstand 1,5 zu verwenden, in den Fußnoten Schriftgröße 10pt und Zeilenabstand 1. Einsendeschluss ist der 31. August 2026.
Zur Anregung sei noch einmal folgende Passage aus dem Editorial von Heft 2/1993 der ZEuP zitiert, in dem der Preis erstmals ausgelobt worden war: „Europäisierung des Privatrechts - das ist das Ziel, das die Gründung der ZEuP inspiriert hat ... Dabei geht es nicht nur um die Aufnahme von Grundzügen des Faches Europarecht in den Pflichtfächerkatalog staatlicher Juristenausbildungsordnungen oder um die wissenschaftliche Durchdringung, juristische Integration und didaktische Vermittlung der immer weitere Bereiche erfassenden Normen des institutionalisierten Europa. Vielmehr bedarf es vor allem der Förderung des Bewusstseins einer latent vorhandenen gemeinsamen europäischen Rechtskultur; der geistigen Durchdringung und intellektuellen Wiederverbindung der vereinheitlichten Sondermaterien vom Zentrum des allgemeinen Privatrechts her; der Wiederentdeckung der gemeinsamen Grundlagen der heute geltenden nationalen Rechtsordnungen; und, zu diesem Zwecke, der Wiederherstellung des durch die Kodifikationen weithin abgerissenen Erkenntniszusammenhangs zwischen Rechtsgeschichte, Rechtsvergleichung, moderner Privatrechtspflege und Europarecht ...“.
Leseproben & Materialien
Prof. Dr. Anatol Dutta, M. Jur. (Oxford), Jahrgang 1976, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft in München und Oxford und einer Tätigkeit am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg als wissenschaftlicher Assistent und Referent war er bis zu seinem Wechsel nach München im Jahr 2017 Professor an der Universität Regensburg. Anatol Dutta ist u.a. Mitglied der Schriftleitung der Zeitschrift für das gesamte Familienrecht (FamRZ), des Deutschen Rats für Internationales Privatrecht und der Reformkommission des Deutschen Familiengerichtstags. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im internationalen Privatrecht sowie im Familien- und Erbrecht aus rechtsvergleichender und interdisziplinärer Perspektive. Weitere Informationen unter www.jura.lmu.de/dutta.
Prof. Dr. Eva-Maria Kieninger, geb. 1964. Studium der Rechtswissenschaften in Passau und London. Referendariat in Augsburg, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Augsburg 1990-1995 und an der Freien Universität Berlin 1995-1997. Promotion an der FU Berlin 1995. Von 1997 bis 2001 wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg. 2001 Habilitation in Hamburg. Seit 2001 Inhaberin des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Privatrecht sowie internationales Privatrecht an der Universität Würzburg. Seit 2003 Mitglied des Deutschen Rates für Internationales Privatrecht. Zahlreiche Buch- und Aufsatzpublikationen zum Internationalen Privat- und Verfahrensrecht und zum Europäischen Privatrecht.
Prof. Dr. Heike Schweitzer †, Professorin für Bürgerliches Recht, deutsches und europäisches Wirtschafts- und Wettbewerbsrecht und Ökonomik an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2014-2018 Professorin an der Freien Universität Berlin, zuvor an der Universität in Mannheim (2010-2014) und am EUI in Florenz (2006-2010). Forschungsschwerpunkte sind das deutsche und europäische Wettbewerbsrecht sowie der Rechtsvergleich mit dem U.S. Antitrust-Recht, das europäische Wirtschafts- und Wirtschaftsordnungsrecht, das Beihilfenrecht sowie das Recht der digitalen Wirtschaft. Sie ist Mitglied des Kronberger Kreises (seit 2014) und Ko-Vorsitzende der Regierungskommission "Wettbewerbsrecht 4.0" (seit September 2018). Von April 2018 bis März 2019 war sie Sonderberaterin der EU Kommissarin Vestager für Digitalisierung und Wettbewerbspolitik.
Nachruf auf Heike Schweitzer
Prof. Dr. Gerhard Wagner, LL.M. (University of Chicago), Professor für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Ökonomik an der Humboldt-Universität zu Berlin. In Göttingen promoviert und habilitiert und nach einem LL.M.-Studium an der University of Chicago Law School war Wagner von 1999-2013 Direktor des Instituts für Deutsches und Internationales Zivilprozessrecht sowie Konfliktmanagement an der Universität Bonn, 2003 Visiting Fellow am University College, London, und 2010/2011 Visiting Professor of Law an der University of Chicago. Er ist Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Zivilrechtslehrervereinigung des Vorstands der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit und der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentags, Mitglied des Council des European Law Institute und korrespondierendes Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Forschungsschwerpunkte sind das deutsche und europäische Vertrags- und Deliktsrecht, Rechtsdurchsetzung und Alternative Streitbeilegung sowie ökonomische Analyse des Rechts.
Prof. Dr. Marc-Philippe Weller, Jahrgang 1974, Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg und Montpellier (Licencié en droit), Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erik Jayme, Promotion bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Hommelhoff in Heidelberg (2004), Habilitation bei Prof. Dr. Heinz-Peter Mansel in Köln (2008), Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Unternehmensrecht und Europäisches Wirtschaftsrecht an der Universität Mannheim (2008 - 2011), Direktor des Instituts für Wirtschaftsrecht an der Universität Freiburg (2011 - 2014), seit 1.7.2014 Direktor des Instituts für ausländisches und internationales Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität Heidelberg. Mitherausgeber der ZEuP, der ZGR und des Beck-Online-Großkommentars zum IPR.
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Zimmermann, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht und Professor an der Bucerius Law School, Honorary Professor University of Edinburgh und Auswärtiges Mitglied All Souls College, Oxford; zuvor Lehrstühle an der University of Cape Town (1981 – 1988) und an der Universität Regensburg (seit 1988). Gastprofessuren in Chicago, New Orleans, Stellenbosch, Berkeley, Yale, Cornell, Auckland, Cambridge, Oxford und Santiago de Chile; Ehrendoktor der Universitäten Chicago, Aberdeen, Maastricht, Lund, Cape Town, Edinburgh, Lleida, Stellenbosch und Montréal. 1996 Leibnizpreis der DFG. Senator der MPG, Vorsitzender Zivilrechtslehrervereinigung und Gesellschaft für Rechtsvergleichung, Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes. Forschungsschwerpunkte Schuldrecht und Erbrecht in historischer und vergleichender Perspektive, Privatrechtsvereinheitlichung in Europa; s. http://www.mpipriv.de > Direktoren > Zimmermann.
Prof. Dr. Birke Häcker, M.A. (Oxford), Schlegel-Professur für Bürgerliches Recht, Common Law und Rechtsvergleichung und Direktorin des Instituts für Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Bonn; zuvor Inhaberin des Lehrstuhls für Rechtsvergleichung an der Universität Oxford (2016-2022) und Direktorin des dortigen Institute of European and Comparative Law (2018-2022), Gastprofessur an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne (2017-2019), wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen (2011-2016), Fellow am All Souls College Oxford (2001-2008 und 2011-2016); Honorary Bencher des Lincoln’s Inn London (seit 2019) und wissenschaftliches Ehrenmitglied der Chancery Bar Association (seit 2015). Forschungsschwerpunkte sind das deutsche, englische und europäische Privatrecht, besonders in vergleichender Perspektive, europäische Rechtsgeschichte sowie die Rechtsentwicklung und Rechtsvergleichung innerhalb des Common Law.
Prof. Dr. Moritz Renner, geb. 1981, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Internationales und Europäisches Wirtschaftsrecht an der Universität Mannheim (seit 2017). Studium der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Università degli Studi di Padova und der Columbia Law School (New York). Promotion und anschließend Lichtenberg-Professor für Transnationales Wirtschaftsrecht und Theorie des Wirtschaftsrechts an der Universität Bremen (2012-2017). Habilitation im Jahr 2017 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Rufe an die Universität Bremen, Erfurt, Mannheim und Würzburg.
Korrespondierende Herausgeber
Kaspars Balodis, Riga; Michael Bogdan, Lund; Jean-Sébastien Borghetti, Paris; Matthew Dyson, Oxford; Frédérique Ferrand, Lyon; Franco Ferrari, New York; Stéphanie Francq, Louvain; Christian Kohler, Saarbrücken; Ulrich Magnus, Hamburg; Dieter Martiny, Hamburg; Peter Arnt Nielsen, Kopenhagen; Maud Piers, Gent; Jens M. Scherpe, Aalborg; Jan M. Smits, Maastricht; Dirk Staudenmayer, Brüssel; Jewgenij Sukhanov, Moskau; LuboŠ Tichý, Prag; Verica Trstenjak, Ljubljana; Stefan Vogenauer, Frankfurt/M.; Fryderyk Zoll, Osnabrück/Krakau
Kuratorium
Uwe Blaurock, Freiburg/Br.; Gerard-René de Groot, Maastricht; Hein Kötz, Hamburg; Helmut Koziol, Wien; Ernst A. Kramer, Basel; Lord Mance, London; Salvatore Patti, Rom; Walter Pintens, Löwen; Pablo Salvador Coderch, Barcelona; Haimo Schack, Kiel; Reiner Schulze, Münster; Winfried Tilmann, Düsseldorf; Thomas Wilhelmsson, Helsinki; Claude Witz, Saarbrücken
Schriftleitung und Redaktion
Prof. Dr. Dr. h. c. Birke Häcker, M.A. (Oxford), Schlegel-Professur für Bürgerliches Recht, Common Law und Rechtsvergleichung, Institut für Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Adenauerallee 24 - 42, 53113 Bonn
Tel. +49 228 73 9170
E-Mail: ZEuP@jura.uni-bonn.de
Verantwortliche Schriftleiterin: Prof. Dr. Dr. h. c. Birke Häcker (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Cecilia Baltes, Caroline Erhardt, Nils Hennig
Autorenhinweise
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Autorinnen und Autoren
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