Recht und Ethik
Kants Unterscheidung von Rechts- und Tugendpflichten in der »Metaphysik der Sitten«
De Gruyter
ISBN 978-3-11-222661-2
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2025
Umfang: 617 S.
Format (B x L): 15,5 x 23 cm
Gewicht: 1001
Verlag: De Gruyter
ISBN: 978-3-11-222661-2
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Kantstudien-Ergänzungshefte; 233
Produktbeschreibung
Nachdem Kant seine Moralphilosophie in den beiden Grundlegungsschriften der 1780er Jahre – der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten von 1785 und der Kritik der praktischen Vernunft von 1788 – zunächst nur begründet hat, arbeitet er diese in der Metaphysik der Sitten (1797) zum System aus. Im Zentrum der drei Einleitungen des Werkes steht dabei die Opposition von Rechtspflichten und Tugendpflichten. Daneben differenziert Kant nunmehr aber auch die Gesetzgebung der reinen praktischen Vernunft in eine juridische und eine ethische; dieser Differenzierung verdankt die Spätschrift ihre Zweiteilung in Recht und Ethik. Die beiden Unterscheidung sind keineswegs identisch. Entspringen doch Kant zufolge Rechtspflichten sowohl der juridischen als auch der ethischen Gesetzgebung, während Tugendpflichten allein in der ethischen Gesetzgebung wurzeln. Allerdings sind die Kriterien, welche Kant bemüht, um Rechts- und Tugendpflichten voneinander abzugrenzen, teilweise dieselben wie die, anhand derer er die juridische und ethische Gesetzgebung voneinander abhebt. Die vorliegende Studie geht der Frage nach, wie diese für Kants System der Moralphilosophie zentralen Unterscheidungen zu verstehen sind, wie Kant sie begründet und wie sie zusammenhängen.
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